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Inflation statt Deflation!
18.08.17 11:32
StarCapital
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - "Null Wachstum, null Zinsen, null Inflation" war gestern, so Peter E. Huber, Fondsmanager und Vorstand von StarCapital.
Anders als die meisten Kapitalmarktexperten hält StarCapital den Paradigmenwechsel bereits für vollzogen: Der konjunkturelle Aufwärtstrend hat sich etabliert, die Zinswende liegt hinter uns und auch die Inflationsraten steigen wieder, so die Experten von StarCapital. In vier bis fünf Jahren könnten die Verbraucherpreise bei über 5% liegen und zehnjährige Bundesanleihen wieder mit mindestens 2 bis 3% rentieren, heiße es in der StarInvest, dem monatlichen Marktausblick des Vermögensverwalters aus Oberursel.
Auf den ersten Blick scheine wenig für dieses Szenario zu sprechen. Die deflationären bzw. disinflationären Kräfte seien immer noch sehr stark. Doch mit dem Auslaufen der Globalisierungseffekte und dem Abbau von Überkapazitäten in Niedriglohnländern wie China würden die Produzentenpreise (als Vorläufer der Verbraucherpreise) wieder deutlich anziehen.
Die Energie- und Rohstoffkonzerne hätten ihre Investitionen in den letzten Jahren drastisch zurückgefahren. Mit dem Abbau des Überangebots und der konjunkturell bedingt höheren Nachfrage würden die Rohstoffpreise wieder steigen. Gleichzeitig dürften die Lohnkosten in den Industrieländern mit ihren zunehmend engen Arbeitsmärkten anziehen. Die globale Wachstumslokomotive China verzeichne bereits seit Jahren ein zweistelliges Lohnwachstum.
Mit einem schnellen Anstieg der Inflationsraten und Zinsen rechne auch StarCapital nicht. Und da die Notenbanken weiter an negativen Realzinsen interessiert seien, um die schwelende Staatsschuldenkrise im Griff zu behalten, würden die Zinsen weniger stark steigen als die Inflation. Aber anziehen würden beide in den kommenden Jahren. StarCapital habe seine Rentenportfolios bereits auf langfristig höhere Zinsen und Inflationsraten eingestellt, zum Beispiel durch kürzere Restlaufzeiten, inflationsgeschützte Staatsanleihen und Investitionen in Lokalwährungsanleihen aus den Emerging Markets, deren Währungen auf mittlere Sicht von einem Anstieg der Rohstoffpreise profitieren sollten. (18.08.2017/alc/a/a)
Anders als die meisten Kapitalmarktexperten hält StarCapital den Paradigmenwechsel bereits für vollzogen: Der konjunkturelle Aufwärtstrend hat sich etabliert, die Zinswende liegt hinter uns und auch die Inflationsraten steigen wieder, so die Experten von StarCapital. In vier bis fünf Jahren könnten die Verbraucherpreise bei über 5% liegen und zehnjährige Bundesanleihen wieder mit mindestens 2 bis 3% rentieren, heiße es in der StarInvest, dem monatlichen Marktausblick des Vermögensverwalters aus Oberursel.
Die Energie- und Rohstoffkonzerne hätten ihre Investitionen in den letzten Jahren drastisch zurückgefahren. Mit dem Abbau des Überangebots und der konjunkturell bedingt höheren Nachfrage würden die Rohstoffpreise wieder steigen. Gleichzeitig dürften die Lohnkosten in den Industrieländern mit ihren zunehmend engen Arbeitsmärkten anziehen. Die globale Wachstumslokomotive China verzeichne bereits seit Jahren ein zweistelliges Lohnwachstum.
Mit einem schnellen Anstieg der Inflationsraten und Zinsen rechne auch StarCapital nicht. Und da die Notenbanken weiter an negativen Realzinsen interessiert seien, um die schwelende Staatsschuldenkrise im Griff zu behalten, würden die Zinsen weniger stark steigen als die Inflation. Aber anziehen würden beide in den kommenden Jahren. StarCapital habe seine Rentenportfolios bereits auf langfristig höhere Zinsen und Inflationsraten eingestellt, zum Beispiel durch kürzere Restlaufzeiten, inflationsgeschützte Staatsanleihen und Investitionen in Lokalwährungsanleihen aus den Emerging Markets, deren Währungen auf mittlere Sicht von einem Anstieg der Rohstoffpreise profitieren sollten. (18.08.2017/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


