Erweiterte Funktionen
Inflation mittelfristig höher - FED-Perspektive intakt
11.04.18 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise stellt heute das Highlight im Datenkalender dar, so die Analysten der Helaba.
Der Einfluss der Teuerungsrate auf den geldpolitischen Kurs der FED sei angesichts des auf Vollbeschäftigung zulaufenden Arbeitsmarktes dominant. Zwar stelle der Kern-Deflator der persönlichen Konsumausgaben das bevorzugte Inflationsmaß der FED dar, der heute anstehende Konsumentenpreisindex liefere hierfür jedoch wichtige Indikationen. Bis zuletzt seien die Preisveränderungsraten als moderat zu bezeichnen und auch die gestrige Veröffentlichung der Erzeugerpreise lasse nicht auf eine deutliche Beschleunigung des Preisauftriebs gegenüber dem Vormonat schließen. Ein Basiseffekt werde aber dafür sorgen, dass die Jahresrate des Gesamtindexes zulege und mit 2,4% das höchste Niveau seit März 2017 erreiche.
Höheres Gewicht würden die Marktteilnehmer jedoch wie oben beschrieben der Kerninflation beimessen. Auch hier wirke ein Basiseffekt steigernd auf die Jahresrate, sodass diese jenseits der 2%-Marke liegen dürfte, womit das Niveau von März 2017 überschritten würde. Mittelfristig sollte die Kernteuerung weiter zulegen, wie auch der kombinierte und geglättete Stimmungsindikator der US-Wirtschaft anzeige. In den vergangenen Jahren habe die Kerninflation um diesen Index des "konjunkturellen Trends" oszilliert. Am Abend stehe zudem das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses vom 20./21. März auf der Agenda. Die Erwartungen fortgesetzter, im historischen Vergleich aber gradueller Zinserhöhungen dürften insgesamt nicht unterminiert werden. (11.04.2018/alc/a/a)
Der Einfluss der Teuerungsrate auf den geldpolitischen Kurs der FED sei angesichts des auf Vollbeschäftigung zulaufenden Arbeitsmarktes dominant. Zwar stelle der Kern-Deflator der persönlichen Konsumausgaben das bevorzugte Inflationsmaß der FED dar, der heute anstehende Konsumentenpreisindex liefere hierfür jedoch wichtige Indikationen. Bis zuletzt seien die Preisveränderungsraten als moderat zu bezeichnen und auch die gestrige Veröffentlichung der Erzeugerpreise lasse nicht auf eine deutliche Beschleunigung des Preisauftriebs gegenüber dem Vormonat schließen. Ein Basiseffekt werde aber dafür sorgen, dass die Jahresrate des Gesamtindexes zulege und mit 2,4% das höchste Niveau seit März 2017 erreiche.
Höheres Gewicht würden die Marktteilnehmer jedoch wie oben beschrieben der Kerninflation beimessen. Auch hier wirke ein Basiseffekt steigernd auf die Jahresrate, sodass diese jenseits der 2%-Marke liegen dürfte, womit das Niveau von März 2017 überschritten würde. Mittelfristig sollte die Kernteuerung weiter zulegen, wie auch der kombinierte und geglättete Stimmungsindikator der US-Wirtschaft anzeige. In den vergangenen Jahren habe die Kerninflation um diesen Index des "konjunkturellen Trends" oszilliert. Am Abend stehe zudem das Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses vom 20./21. März auf der Agenda. Die Erwartungen fortgesetzter, im historischen Vergleich aber gradueller Zinserhöhungen dürften insgesamt nicht unterminiert werden. (11.04.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


