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Die Inflation kehrt zurück!
10.05.17 12:30
StarCapital
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - An steigenden Zinsen und höheren Inflationsraten führt nach Meinung von StarCapital kein Weg vorbei, so Peter E. Huber, Fondsmanager und Vorstand von StarCapital.
So sei denn auch die Rückkehr der Inflation das beherrschende Thema in der aktuellen StarInvest, dem monatlichen Marktausblick des Vermögensverwalters aus Oberursel.
Nach dem ersten Schock über deutlich anziehende Teuerungsraten in den letzten Monaten hätten sich die Gemüter inzwischen wieder beruhigt. Die Lebenshaltungskosten seien zuletzt bereits wieder rückläufig gewesen. Überhaupt sei alles nur vorübergehenden Basiseffekten geschuldet und die Öl- und Rohstoffpreise würden sich erneut im Abwärtstrend befinden, so die gängige Meinung. Ganz offensichtlich würden nach 35 Jahren disinflationärer Tendenzen nur noch wenige an ein echtes Comeback der Inflation glauben. Genau dies werde aus Sicht von StarCapital aber die größte Überraschung in den kommenden Jahren sein.
Folgende neue Trends würden diese These stützen:
Erstens habe ein neuer Rohstoffzyklus begonnen. Die großen Energie- und Minengesellschaften hätten in den letzten Jahren ihre Investitionen drastisch gekürzt. Als Folge bilde sich das Überangebot zurück und die Rohstoffpreise würden zu steigen beginnen.
Zweitens sei die globale Konjunkturentwicklung besser als ihr Ruf. Globale Innovationsschübe in vielen Bereichen (alternative Energien, E-Mobilität, Gentechnologie, autonomes Fahren, Digitalisierung usw.) würden den Investitionsstau der letzten Jahre auflösen. Der sich abzeichnende Facharbeitermangel werde zu steigenden Löhnen führen.
Aus der Globalisierungswelle stammende Überkapazitäten seien abgebaut worden. Als Folge würden die Produzentenpreise deutlich ansteigen - in China von minus 6% auf fast 8% plus seit Anfang letzten Jahres. Statt Deflation werde jetzt vom Reich der Mitte Inflation exportiert. Selbst in Europa lägen die Produzentenpreise bereits auf einem 5-Jahres-Hoch. Mit Verzögerung würden die Konsumentenpreise folgen. In drei bis vier Jahren werde man Inflationsraten von über fünf Prozent erleben, so die gewagte Prognose der Oberurseler. (10.05.2017/alc/a/a)
So sei denn auch die Rückkehr der Inflation das beherrschende Thema in der aktuellen StarInvest, dem monatlichen Marktausblick des Vermögensverwalters aus Oberursel.
Nach dem ersten Schock über deutlich anziehende Teuerungsraten in den letzten Monaten hätten sich die Gemüter inzwischen wieder beruhigt. Die Lebenshaltungskosten seien zuletzt bereits wieder rückläufig gewesen. Überhaupt sei alles nur vorübergehenden Basiseffekten geschuldet und die Öl- und Rohstoffpreise würden sich erneut im Abwärtstrend befinden, so die gängige Meinung. Ganz offensichtlich würden nach 35 Jahren disinflationärer Tendenzen nur noch wenige an ein echtes Comeback der Inflation glauben. Genau dies werde aus Sicht von StarCapital aber die größte Überraschung in den kommenden Jahren sein.
Erstens habe ein neuer Rohstoffzyklus begonnen. Die großen Energie- und Minengesellschaften hätten in den letzten Jahren ihre Investitionen drastisch gekürzt. Als Folge bilde sich das Überangebot zurück und die Rohstoffpreise würden zu steigen beginnen.
Zweitens sei die globale Konjunkturentwicklung besser als ihr Ruf. Globale Innovationsschübe in vielen Bereichen (alternative Energien, E-Mobilität, Gentechnologie, autonomes Fahren, Digitalisierung usw.) würden den Investitionsstau der letzten Jahre auflösen. Der sich abzeichnende Facharbeitermangel werde zu steigenden Löhnen führen.
Aus der Globalisierungswelle stammende Überkapazitäten seien abgebaut worden. Als Folge würden die Produzentenpreise deutlich ansteigen - in China von minus 6% auf fast 8% plus seit Anfang letzten Jahres. Statt Deflation werde jetzt vom Reich der Mitte Inflation exportiert. Selbst in Europa lägen die Produzentenpreise bereits auf einem 5-Jahres-Hoch. Mit Verzögerung würden die Konsumentenpreise folgen. In drei bis vier Jahren werde man Inflationsraten von über fünf Prozent erleben, so die gewagte Prognose der Oberurseler. (10.05.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


