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Inflation bleibt in Korea auf der Zielmarke der Notenbank
03.03.17 10:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten Inflationsdaten in der Republik Korea zeigen einen verhaltenen Preisdruck in der Volkswirtschaft, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im Februar seien die allgemeinen Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9% gestiegen. Im Januar habe die Jahresrate mit 2,0% nur marginal höher gelegen. Derzeit bewege sich die landesweite Teuerung somit auf Höhe der von der Notenbank angestrebten Zielmarke bei 2%. Im Detail seien die Ausgaben für Nahrungsmittel im Anschluss an das chinesische Neujahrsfest im Berichtsmonat gefallen. Demgegenüber müssten die Verbraucher für Öl und Ölprodukte deutlich tiefer in die Taschen greifen (+13,3% gg. Vj.). Die um Ausgaben für Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation sei mit 1,5% in der Jahresrechnung indes unverändert geblieben.
Der stark ausgeprägte Basiseffekt der niedrigeren Ölpreise im vergangenen Jahr auf die jetzige Preisentwicklung werde sich voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte abschwächen. Auf dieser Basis werde die Zentralbank von Korea bei ihrer Zinspolitik wahrscheinlich bei einer abwartenden Haltung bleiben. Auf Basis der gegenwärtigen weltweiten Ölpreise und ausbleibender Turbulenzen am Devisenmarkt würden die Analysten zur Jahresmitte eine Herabsetzung der Leitzinsen von derzeit 1,25% auf dann 1,00% erwarten. Kurzfristig würden ausbleibende geldpolitische Impulse zur Konjunkturstützung vermutlich zu einer Abflachung der Zinskurve führen. (03.03.2017/alc/a/a)
Im Februar seien die allgemeinen Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9% gestiegen. Im Januar habe die Jahresrate mit 2,0% nur marginal höher gelegen. Derzeit bewege sich die landesweite Teuerung somit auf Höhe der von der Notenbank angestrebten Zielmarke bei 2%. Im Detail seien die Ausgaben für Nahrungsmittel im Anschluss an das chinesische Neujahrsfest im Berichtsmonat gefallen. Demgegenüber müssten die Verbraucher für Öl und Ölprodukte deutlich tiefer in die Taschen greifen (+13,3% gg. Vj.). Die um Ausgaben für Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation sei mit 1,5% in der Jahresrechnung indes unverändert geblieben.
Der stark ausgeprägte Basiseffekt der niedrigeren Ölpreise im vergangenen Jahr auf die jetzige Preisentwicklung werde sich voraussichtlich erst in der zweiten Jahreshälfte abschwächen. Auf dieser Basis werde die Zentralbank von Korea bei ihrer Zinspolitik wahrscheinlich bei einer abwartenden Haltung bleiben. Auf Basis der gegenwärtigen weltweiten Ölpreise und ausbleibender Turbulenzen am Devisenmarkt würden die Analysten zur Jahresmitte eine Herabsetzung der Leitzinsen von derzeit 1,25% auf dann 1,00% erwarten. Kurzfristig würden ausbleibende geldpolitische Impulse zur Konjunkturstützung vermutlich zu einer Abflachung der Zinskurve führen. (03.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 21.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


