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Inflation? Die Verbraucherpreise dürften unverändert bleiben
16.04.21 11:15
BlueBay Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Der jüngst veröffentlichte Konjunkturbericht der US-Notenbank geht von einem vorübergehenden Preisdruck in den kommenden Monaten aus. Wir neigen jedoch nach wie vor zu der Annahme, dass die Verbraucherpreise eher unverändert bleiben dürften, so Mark Dowding, Chief Investment Officer bei BlueBay Asset Management.
Die Volatilität an den Finanzmärkten sei in den vergangenen Tagen weiter zurückgegangen, während die US-Aktien auf neue Rekordhochs geklettert seien. Der US-Verbraucherpreisindex für März habe mit einem Aufschlag von 2,6 Prozent im Jahresvergleich überrascht und mit 1,6 Prozent auf Basis der Kernrate leicht über den Erwartungen gelegen. In den kommenden zwei Monaten sei ein weiterer Anstieg der Inflation zu erwarten.
Der jüngst von der US-Notenbank veröffentlichte Konjunkturbericht "Beige Book" weise auf einen vorübergehenden Preisdruck in den kommenden Monaten hin, der sich aus dem Aufeinanderprallen von aufgestauter Nachfrage und Angebotsengpässen ergebe. Nicht wenige Finanzmarktteilnehmer würden allerdings davon ausgehen, dass die Inflation im Verlauf des Sommers wieder unter das Zielniveau der US-Notenbank fallen werde. Die Experten würden jedoch nach wie vor zu der Annahme neigen, dass die Verbraucherpreise zunächst eher unverändert bleiben dürften.
Mittelfristig könnten Inflationssorgen jedoch aufkommen, sofern die Inflation über 3 Prozent steige. Da die Erzeugerpreise, Umfragen unter den Unternehmen und weitere Daten sämtlich auf Aufwärtsrisiken hindeuten würden, würden die Experten ein Umfeld erwarten, in dem es für die Anleiherenditen schwierig sein werde, sehr stark zu steigen.
Zuletzt hätten stabile Renditen und abnehmende Volatilität ein günstiges Umfeld für Risikoanlagen geschaffen. Weil die April-Saisonalität zu verengten Spreads bei Unternehmensanleihen führe, konzentriere sich die Anlegernachfrage daher auf diejenigen Bereiche des Anleihemarktes, die höhere Renditen und Spielraum für eine Verengung böten. (16.04.2021/alc/a/a)
Die Volatilität an den Finanzmärkten sei in den vergangenen Tagen weiter zurückgegangen, während die US-Aktien auf neue Rekordhochs geklettert seien. Der US-Verbraucherpreisindex für März habe mit einem Aufschlag von 2,6 Prozent im Jahresvergleich überrascht und mit 1,6 Prozent auf Basis der Kernrate leicht über den Erwartungen gelegen. In den kommenden zwei Monaten sei ein weiterer Anstieg der Inflation zu erwarten.
Mittelfristig könnten Inflationssorgen jedoch aufkommen, sofern die Inflation über 3 Prozent steige. Da die Erzeugerpreise, Umfragen unter den Unternehmen und weitere Daten sämtlich auf Aufwärtsrisiken hindeuten würden, würden die Experten ein Umfeld erwarten, in dem es für die Anleiherenditen schwierig sein werde, sehr stark zu steigen.
Zuletzt hätten stabile Renditen und abnehmende Volatilität ein günstiges Umfeld für Risikoanlagen geschaffen. Weil die April-Saisonalität zu verengten Spreads bei Unternehmensanleihen führe, konzentriere sich die Anlegernachfrage daher auf diejenigen Bereiche des Anleihemarktes, die höhere Renditen und Spielraum für eine Verengung böten. (16.04.2021/alc/a/a)
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