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Inflation in USA und Eurozone wieder auf dem Rückmarsch - War es das schon?
15.08.17 09:15
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Im markanten Gegensatz zum ersten Halbjahr sind die Inflationsraten in den USA und der Eurozone deutlich zurückgegangen, so Carsten Mumm, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL AG.
Im Juli sei zum dritten Mal in Folge der Anstieg der US-Verbraucherpreise mit 1,7 Prozent im laufenden Jahr unterhalb der 2-Prozent-Marke geblieben. Die Gründe lägen in der geringeren Preisdynamik in verschiedenen Sektoren: Der Anstieg der Preise im Energiesektor sei im Juli mit einem Plus von 3,4 Prozent wesentlich niedriger ausgefallen als in den letzten drei Monaten (Februar: 15,2 Prozent). Zudem hätten sich auch die aktuellen Inflationsraten für Dienstleistungen im Gesundheitswesen und im Transportwesen deutlich reduziert.
Ein sehr ähnliches Bild zeige sich in der Eurozone: Nach Berechnung von Eurostat erreiche die Teuerungsrate im Juni mit 1,3 Prozent ein vorläufiges Jahrestief. Die von den Kernländern mit Abstand niedrigste inflationäre Entwicklung sei aktuell in Frankreich mit einer Rate von nur 0,8 Prozent festzustellen. Die Analysten der DONNER & REUSCHEL AG gehen bei der Bekanntgabe der Juli-Inflationsrate am Donnerstag von einer Seitwärtsbewegung bei 1,3 Prozent aus. Für das gesamte Jahr 2017 sei in der Eurozone mit einer Teuerungsrate von nur noch 1,5 Prozent zu rechnen. Der Rückgang der Inflation könnte ein Grund dafür sein, dass EZB-Chef Mario Draghi zuletzt keine neuen Hinweise auf eine bevorstehende Normalisierung der Geldpolitik geäußert habe. (15.08.2017/alc/a/a)
Im Juli sei zum dritten Mal in Folge der Anstieg der US-Verbraucherpreise mit 1,7 Prozent im laufenden Jahr unterhalb der 2-Prozent-Marke geblieben. Die Gründe lägen in der geringeren Preisdynamik in verschiedenen Sektoren: Der Anstieg der Preise im Energiesektor sei im Juli mit einem Plus von 3,4 Prozent wesentlich niedriger ausgefallen als in den letzten drei Monaten (Februar: 15,2 Prozent). Zudem hätten sich auch die aktuellen Inflationsraten für Dienstleistungen im Gesundheitswesen und im Transportwesen deutlich reduziert.
Ein sehr ähnliches Bild zeige sich in der Eurozone: Nach Berechnung von Eurostat erreiche die Teuerungsrate im Juni mit 1,3 Prozent ein vorläufiges Jahrestief. Die von den Kernländern mit Abstand niedrigste inflationäre Entwicklung sei aktuell in Frankreich mit einer Rate von nur 0,8 Prozent festzustellen. Die Analysten der DONNER & REUSCHEL AG gehen bei der Bekanntgabe der Juli-Inflationsrate am Donnerstag von einer Seitwärtsbewegung bei 1,3 Prozent aus. Für das gesamte Jahr 2017 sei in der Eurozone mit einer Teuerungsrate von nur noch 1,5 Prozent zu rechnen. Der Rückgang der Inflation könnte ein Grund dafür sein, dass EZB-Chef Mario Draghi zuletzt keine neuen Hinweise auf eine bevorstehende Normalisierung der Geldpolitik geäußert habe. (15.08.2017/alc/a/a)
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