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Inflation in Thailand sinkt auch im September
02.10.15 10:14
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die gestern veröffentlichte monatliche Lagebeurteilung durch Einkaufsmanager zeigt in zahlreichen Volkswirtschaften Asiens die Auslandsorders mit dem stärksten Abschwung seit dem Krisenjahr 2009, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Der Handel sei aber der Wirtschaftsmotor in der Region, die für gut ein Drittel des Welthandels stehe. Eine auf solider Inlandsnachfrage beruhende Wirtschaft sei ein Modell, das nur wenige Länder umgesetzt hätten. Insofern würden derzeit die Unternehmen mehrheitlich auf Halde produzieren.
Der schwache Konjunkturverlauf führe auch in Thailand zu einem geringen Preisdruck, wenn auch das nationale Wirtschaftsministerium die Deflationsrisiken mit dem Verweis auf die niedrigen Energiepreise als Hauptursache einschätze. Demnach seien die allgemeinen Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahresmonat während des Septembers um 1,1% gesunken. Die Kerninflation habe in der Jahresrechnung bei 1% gelegen.
Diese Preisentwicklung sei zuvor mehrheitlich erwartet worden. Ob sich die dis-inflationäre Tendenzen aber bereits so schnell umkehren würden, wie von öffentlichen Stellen prognostiziert, dürfe bezweifelt werden, da die Inflation die Folge wirtschaftlicher Aktivitäten sei. Dafür würden die Frühindikatoren derzeit bei optimistischer Lesart bestenfalls eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau signalisieren.
Am Anleihemarkt in Bangkok seien die Renditen kurzer und mittlerer Laufzeiten weitgehend unverändert geblieben. Gesucht seien in Lokalwährung derzeit vor allem das lange und ultra-lange Ende der Kurve. Besonderes Kaufinteresse habe an der rund 15-jährigen Benchmark-Anleihe bestanden, deren Rendite mit 2,88% auf das niedrigste Niveau seit Monaten nachgegeben habe. 10-jährige Staatstitel seien dabei kurzfristig auf 2,75% gefallen. (02.10.2015/alc/a/a)
Der Handel sei aber der Wirtschaftsmotor in der Region, die für gut ein Drittel des Welthandels stehe. Eine auf solider Inlandsnachfrage beruhende Wirtschaft sei ein Modell, das nur wenige Länder umgesetzt hätten. Insofern würden derzeit die Unternehmen mehrheitlich auf Halde produzieren.
Diese Preisentwicklung sei zuvor mehrheitlich erwartet worden. Ob sich die dis-inflationäre Tendenzen aber bereits so schnell umkehren würden, wie von öffentlichen Stellen prognostiziert, dürfe bezweifelt werden, da die Inflation die Folge wirtschaftlicher Aktivitäten sei. Dafür würden die Frühindikatoren derzeit bei optimistischer Lesart bestenfalls eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau signalisieren.
Am Anleihemarkt in Bangkok seien die Renditen kurzer und mittlerer Laufzeiten weitgehend unverändert geblieben. Gesucht seien in Lokalwährung derzeit vor allem das lange und ultra-lange Ende der Kurve. Besonderes Kaufinteresse habe an der rund 15-jährigen Benchmark-Anleihe bestanden, deren Rendite mit 2,88% auf das niedrigste Niveau seit Monaten nachgegeben habe. 10-jährige Staatstitel seien dabei kurzfristig auf 2,75% gefallen. (02.10.2015/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


