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Inflation in Russland schwächt sich ab
05.10.16 10:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der Russischen Föderation hat sich der disinflationäre Trend im September durch die Stärke des RUB (Russischer Rubel)-Kurses und eine schwache Nachfrage fortgesetzt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Dabei habe sich der Anstieg der allgemeinen Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat von 6,9% im August auf 6,4% im September abgeschwächt. Das sei die niedrigste Jahresrate seit dem Februar 2014. Zugleich habe sich die Kerninflation im Berichtsmonat von 7,0% auf nunmehr 6,7% vermindert. Mit Blick auf die bis zum Jahresende zu erwartende Preisentwicklung würden die Analysten damit rechnen, dass sich der gegenwärtige Trend fortsetzen werde und die Inflation auf 5,5% verringere. Mit einer vergleichsweisen Belebung der Inlandsnachfrage durch den von den Analysten unterstellten Konjunkturverlauf und eine leichte RUB-Abwertung werde sich die diesjährige Preisentwicklung 2017 voraussichtlich nicht mehr mit der gleichen Dynamik wiederholen. Sie würden daher per Ende kommenden Jahres mit einer Inflation von 4,5% rechnen, womit erneut die Zielmarke der Notenbank von 4,0% verfehlt werde.
Auch die Inflationserwartungen seien im zurückliegenden Monat gesunken und lägen auf zwölf Monate jetzt bei 6,0%. Im August habe der Vergleichswert auf 6,4% gelautet. Die insgesamt nachgebende Preisentwicklung werde jedoch kaum zu unmittelbar bevorstehenden geldpolitischen Lockerungen führen. Dagegen spreche die zum Wochenbeginn angekündigte Neuverschuldung der Regierung im laufenden Haushaltsjahr. Am Montag habe das Finanzministerium überraschend das Budgetdefizit für das laufende Fiskaljahr auf 3,7% heraufgesetzt. (05.10.2016/alc/a/a)
Dabei habe sich der Anstieg der allgemeinen Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat von 6,9% im August auf 6,4% im September abgeschwächt. Das sei die niedrigste Jahresrate seit dem Februar 2014. Zugleich habe sich die Kerninflation im Berichtsmonat von 7,0% auf nunmehr 6,7% vermindert. Mit Blick auf die bis zum Jahresende zu erwartende Preisentwicklung würden die Analysten damit rechnen, dass sich der gegenwärtige Trend fortsetzen werde und die Inflation auf 5,5% verringere. Mit einer vergleichsweisen Belebung der Inlandsnachfrage durch den von den Analysten unterstellten Konjunkturverlauf und eine leichte RUB-Abwertung werde sich die diesjährige Preisentwicklung 2017 voraussichtlich nicht mehr mit der gleichen Dynamik wiederholen. Sie würden daher per Ende kommenden Jahres mit einer Inflation von 4,5% rechnen, womit erneut die Zielmarke der Notenbank von 4,0% verfehlt werde.
Auch die Inflationserwartungen seien im zurückliegenden Monat gesunken und lägen auf zwölf Monate jetzt bei 6,0%. Im August habe der Vergleichswert auf 6,4% gelautet. Die insgesamt nachgebende Preisentwicklung werde jedoch kaum zu unmittelbar bevorstehenden geldpolitischen Lockerungen führen. Dagegen spreche die zum Wochenbeginn angekündigte Neuverschuldung der Regierung im laufenden Haushaltsjahr. Am Montag habe das Finanzministerium überraschend das Budgetdefizit für das laufende Fiskaljahr auf 3,7% heraufgesetzt. (05.10.2016/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


