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Inflation auch im Januar deutlich erhöht
03.02.22 08:30
ALTE LEIPZIGER Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Treiber der Volatilität an den Märkten sind insbesondere die Notenbanken, die dabei sind, die Geldpolitik restriktiver zu gestalten, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust.
Zuletzt sei die Wahrscheinlichkeit für baldige Zinsanhebungen durch die FED eindeutig gestiegen. FED-Chef Powell habe sich offen für ein aggressiveres Tempo gezeigt. Der Markt rechne jetzt bereits mit mehr als vier Zinserhöhungen in diesem Jahr, die erste sollte bereits im März anstehen. Darüber hinaus würden auch die Anleihekäufe beendet. Ab dem Sommer 2022 beginne der Liquiditätsabzug. Für die Anleihe- und Aktienmärkte würden aber nicht die Geschwindigkeit und das Ausmaß der geldpolitischen Straffung entscheidend sein, sondern inwieweit die tatsächlich dann vorgenommenen Zinsschritte auch tatsächlich von den Marktakteuren im Vorfeld erwartet würden und wie stark diese Zinsschritte das Wirtschaftswachstum abbremsen könnten.
Die Hoffnungen auf einen deutlichen Rückgang der Teuerungsrate in Deutschland zum Jahresbeginn 2022 hätten sich nicht erfüllt. Zwar sei die Inflationsrate von noch 5,3% im Dezember auf 4,9% im Januar gesunken. Angesichts des Wegfalls des Mehrwertsteuereffektes aus der zweiten Jahreshälfte 2021, der insgesamt gut einen Prozentpunkt ausmachen dürfte, hätten Analysten ein stärkeres Minus in der Jahresrate erwartet. Der starke Anstieg der Energiepreise habe diesen Erwartungen jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Vor allem die Haushalte mit Gasheizung müssten aktuell sehr viel höhere Kosten verkraften als noch vor einigen Monaten. Zusammen mit der Verteuerung von Elektrizität, Heizöl und Kraftstoffen habe dies den entlastenden Effekt von Seiten der Mehrwertsteuer zu einem guten Teil kompensiert. Zumal auch die Nahrungsmittelpreise derzeit kräftig ansteigen würden.
Ein Rückgang bei den Teuerungsraten, der nicht zuletzt von der EZB erwartet werde, könnte sich damit noch weiter in die Zukunft verschieben. Je länger die Inflationsraten oberhalb des EZB-Ziels von 2% bleiben würden, desto größer werde das Risiko, dass sich die hohen Raten in Inflationserwartungen und Lohnforderungen niederschlagen und somit verfestigen würden. (Ausgabe Februar 2022) (03.02.2022/alc/a/a)
Zuletzt sei die Wahrscheinlichkeit für baldige Zinsanhebungen durch die FED eindeutig gestiegen. FED-Chef Powell habe sich offen für ein aggressiveres Tempo gezeigt. Der Markt rechne jetzt bereits mit mehr als vier Zinserhöhungen in diesem Jahr, die erste sollte bereits im März anstehen. Darüber hinaus würden auch die Anleihekäufe beendet. Ab dem Sommer 2022 beginne der Liquiditätsabzug. Für die Anleihe- und Aktienmärkte würden aber nicht die Geschwindigkeit und das Ausmaß der geldpolitischen Straffung entscheidend sein, sondern inwieweit die tatsächlich dann vorgenommenen Zinsschritte auch tatsächlich von den Marktakteuren im Vorfeld erwartet würden und wie stark diese Zinsschritte das Wirtschaftswachstum abbremsen könnten.
Vor allem die Haushalte mit Gasheizung müssten aktuell sehr viel höhere Kosten verkraften als noch vor einigen Monaten. Zusammen mit der Verteuerung von Elektrizität, Heizöl und Kraftstoffen habe dies den entlastenden Effekt von Seiten der Mehrwertsteuer zu einem guten Teil kompensiert. Zumal auch die Nahrungsmittelpreise derzeit kräftig ansteigen würden.
Ein Rückgang bei den Teuerungsraten, der nicht zuletzt von der EZB erwartet werde, könnte sich damit noch weiter in die Zukunft verschieben. Je länger die Inflationsraten oberhalb des EZB-Ziels von 2% bleiben würden, desto größer werde das Risiko, dass sich die hohen Raten in Inflationserwartungen und Lohnforderungen niederschlagen und somit verfestigen würden. (Ausgabe Februar 2022) (03.02.2022/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


