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Inflation in Großbritannien weiter auf dem Vormarsch
21.03.17 08:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Heute dürften die Preisdaten aus Großbritannien im Mittelpunkt stehen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Dies gelte besonders vor dem Hintergrund der letzten Sitzung der Bank of England. So habe letzte Woche mit Kristin Forbes ein Mitglied des Monetary Policy Committee (MPC) überraschend für eine unmittelbare Zinserhöhung um 25 BP votiert. Zwar verlasse die Professorin für Volkswirtschaftslehre das geldpolitische Entscheidungskomitee per Ende Juni, es hätten sich aber auch eine Reihe anderer MPC-Mitglieder dahingehend geäußert, dass es nur noch weniger zusätzlicher positiver Überraschungen bedürfe, um zu einer Veränderung der geldpolitischen Einschätzung zu kommen.
Im Februar dürften die Konsumentenpreise von 1,8% auf 2,1% in der Jahresrate zugelegt haben. Neben gestiegenen Rohstoffpreisen wirke sich die 2016 erfolgte Abwertung des Britischen Pfundes treibend auf die Teuerung aus. Zuletzt habe in der Anfangsphase der Finanzkrise 2007/08 ein schwaches Pfund Sterling die Inflation spürbar gen Norden getrieben.
So lange die Inflation in Großbritannien jedoch primär durch exogene Faktoren getrieben werde, bestehe für die Währungshüter kein akuter Handlungsbedarf. Da zudem die konjunkturellen Risiken aufgrund der politischen Unsicherheiten hoch seien, würden die Analysten in den kommenden Monaten nicht mit einer Zinserhöhung durch die Bank of England rechnen. (21.03.2017/alc/a/a)
Dies gelte besonders vor dem Hintergrund der letzten Sitzung der Bank of England. So habe letzte Woche mit Kristin Forbes ein Mitglied des Monetary Policy Committee (MPC) überraschend für eine unmittelbare Zinserhöhung um 25 BP votiert. Zwar verlasse die Professorin für Volkswirtschaftslehre das geldpolitische Entscheidungskomitee per Ende Juni, es hätten sich aber auch eine Reihe anderer MPC-Mitglieder dahingehend geäußert, dass es nur noch weniger zusätzlicher positiver Überraschungen bedürfe, um zu einer Veränderung der geldpolitischen Einschätzung zu kommen.
Im Februar dürften die Konsumentenpreise von 1,8% auf 2,1% in der Jahresrate zugelegt haben. Neben gestiegenen Rohstoffpreisen wirke sich die 2016 erfolgte Abwertung des Britischen Pfundes treibend auf die Teuerung aus. Zuletzt habe in der Anfangsphase der Finanzkrise 2007/08 ein schwaches Pfund Sterling die Inflation spürbar gen Norden getrieben.
So lange die Inflation in Großbritannien jedoch primär durch exogene Faktoren getrieben werde, bestehe für die Währungshüter kein akuter Handlungsbedarf. Da zudem die konjunkturellen Risiken aufgrund der politischen Unsicherheiten hoch seien, würden die Analysten in den kommenden Monaten nicht mit einer Zinserhöhung durch die Bank of England rechnen. (21.03.2017/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


