Inflation in Großbritannien im September wohl über 3%


17.10.17 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Durch die kräftige Abwertung des Britischen Pfundes in den vergangenen Monaten haben sich die Importpreise in Großbritannien spürbar verteuert, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Das schlage sich auch in den Verbraucherpreisen nieder, die im September erstmals seit März 2012 wieder die Marke von 3% überschritten haben dürften. Bei einer Abweichung von mehr als einem Prozentpunkt müsse der Notenbankchef dem Schatzkanzler schriftlich erläutern, welche Gründe für die Abweichung verantwortlich seien und was die Bank of England zu tun gedenke, um die Teuerung wieder in Richtung der Zielmarke von 2% zu führen.

Ziehe die Inflation stärker an als im Marktkonsens (3,0% gg. Vj.) erwartet, dürfte dies die Zinserhöhungsfantasien in Großbritannien beflügeln. Die Analysten würden im November mit einer ersten Anhebung der Bank Rate seit Juli 2007 um 25 BP auf 0,50% rechnen. (17.10.2017/alc/a/a)