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Inflation in der Eurozone stoppt Abwärtstrend
04.04.18 09:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Im Mittelpunkt stehen heute die Konsumentenpreise (HVPI) aus der Eurozone für den März, nachdem die Teuerung in den ersten beiden Monaten 2018 auf der Unterseite überrascht hatte, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Im Februar sei die Jahresrate mit 1,1% auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2016 zurückgefallen, was es der EZB erschwere, den "Exit" aus der expansiven Geldpolitik voranzutreiben. Obwohl die Inflation in Deutschland in März leicht auf der Unterseite überrascht habe - der HVPI habe um 1,5% gg. Vj. zugelegt, während der Konsens einen Zuwachs um 1.6% gg. Vj. erwartet habe -, zeichne sich im März in der Eurozone keine neuerliche Überraschung auf der Unterseite ab, da es in Italien zu einem überraschend kräftigen Zuwachs gekommen sei. Insgesamt dürfte die Jahresrate in der Eurozone im März aufgrund eines Basiseffekts von 1,1% auf 1,5% zulegen, in den kommenden Monaten dann aber auf diesem Niveau verharren.
Nur ein deutlich über den Konsenserwartungen von 1,4% gg. Vj. liegender Anstieg der Inflation würde die Zinserhöhungsfantasien in der Eurozone anheizen und die Einheitswährung stützen. Die Analysten würden mittlerweile nur noch mit einer Erhöhung des Einlagesatzes um 15 BP auf -0,25% im 2. Quartal 2019 rechnen. Zuvor dürfte die EZB ihre Anleihenkäufe aber noch über den September 2018 hinaus um weitere drei Monate verlängern. (04.04.2018/alc/a/a)
Im Februar sei die Jahresrate mit 1,1% auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2016 zurückgefallen, was es der EZB erschwere, den "Exit" aus der expansiven Geldpolitik voranzutreiben. Obwohl die Inflation in Deutschland in März leicht auf der Unterseite überrascht habe - der HVPI habe um 1,5% gg. Vj. zugelegt, während der Konsens einen Zuwachs um 1.6% gg. Vj. erwartet habe -, zeichne sich im März in der Eurozone keine neuerliche Überraschung auf der Unterseite ab, da es in Italien zu einem überraschend kräftigen Zuwachs gekommen sei. Insgesamt dürfte die Jahresrate in der Eurozone im März aufgrund eines Basiseffekts von 1,1% auf 1,5% zulegen, in den kommenden Monaten dann aber auf diesem Niveau verharren.
Nur ein deutlich über den Konsenserwartungen von 1,4% gg. Vj. liegender Anstieg der Inflation würde die Zinserhöhungsfantasien in der Eurozone anheizen und die Einheitswährung stützen. Die Analysten würden mittlerweile nur noch mit einer Erhöhung des Einlagesatzes um 15 BP auf -0,25% im 2. Quartal 2019 rechnen. Zuvor dürfte die EZB ihre Anleihenkäufe aber noch über den September 2018 hinaus um weitere drei Monate verlängern. (04.04.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


