Erweiterte Funktionen
Inflation in der Eurozone entwickelt sich wie von der EZB erwartet
31.01.25 09:15
DONNER & REUSCHEL AG
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in der Eurozone entwickelt sich wie von der EZB erwartet und dürfte im Laufe des Jahres zum Inflationsziel von 2 Prozent zurückkehren, so Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei der Privatbank DONNER & REUSCHEL.
Die bis zuletzt überdurchschnittliche hohe Inflation bei Dienstleistungen dürfte sich künftig durch ein geringeres Lohnwachstum und einen zunehmenden Margendruck bei Unternehmen relativieren. Gleichzeitig werde das aktuelle Zinsniveau als restriktiv bezeichnet und erkannt, dass Refinanzierungen aktuell immer noch mit höheren Kosten einhergehen würden.
Zusammen mit dem Bild einer nur schwachen Konjunkturerholung in der Eurozone, sei der Weg für weitere Leitzinssenkungen in den kommenden Monaten geebnet. Die Experten würden von einem Einlagenzins von 2,0 Prozent am Jahresende ausgehen.
Damit dürften auch Renditen von Staatsanleihen bei längeren Laufzeiten kurzfristig sinken, allerdings weniger stark als notenbankinduziert am kurzen Laufzeitende. Der Euro dürfte schwach tendieren und Aktien sowie Edelmetalle durch die Zinsbewegung unterstützt bleiben.
Das Leitzinsszenario würde sich nur ändern, wenn die Konjunktur in Europa deutlich positiv überraschen könnte. Auslöser dafür könnten konkret absehbare Strukturreformen zur Ertüchtigung des Standorts durch eine neue Bundesregierung bzw. die neue EU-Kommission oder ein absehbares Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine sein. (Ausgabe vom 30.01.2025) (31.01.2025/alc/a/a)
Die bis zuletzt überdurchschnittliche hohe Inflation bei Dienstleistungen dürfte sich künftig durch ein geringeres Lohnwachstum und einen zunehmenden Margendruck bei Unternehmen relativieren. Gleichzeitig werde das aktuelle Zinsniveau als restriktiv bezeichnet und erkannt, dass Refinanzierungen aktuell immer noch mit höheren Kosten einhergehen würden.
Damit dürften auch Renditen von Staatsanleihen bei längeren Laufzeiten kurzfristig sinken, allerdings weniger stark als notenbankinduziert am kurzen Laufzeitende. Der Euro dürfte schwach tendieren und Aktien sowie Edelmetalle durch die Zinsbewegung unterstützt bleiben.
Das Leitzinsszenario würde sich nur ändern, wenn die Konjunktur in Europa deutlich positiv überraschen könnte. Auslöser dafür könnten konkret absehbare Strukturreformen zur Ertüchtigung des Standorts durch eine neue Bundesregierung bzw. die neue EU-Kommission oder ein absehbares Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine sein. (Ausgabe vom 30.01.2025) (31.01.2025/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


