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Inflation in der Eurozone bleibt wohl über dem EZB-Ziel
31.08.18 09:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der Eurozone hat die Teuerungsrate in den letzten Monaten, vor allem aufgrund gestiegener Energiepreise, deutlich zugelegt und im Juli sogar erstmals seit Dezember 2012 wieder die Marke von 2% übertroffen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Für die heutige Vorabschätzung der Inflationsrate im August würden die Analysten erwarten, dass der Vormonatswert von 2,1% gg. Vj. bestätigt werde. Damit würde die Inflation zum zweiten Mal in Folge über der Zielmarke der EZB von "unter, aber nahe 2%" liegen. Dennoch dürften den europäischen Währungshütern die aktuelle Entwicklung - mit Blick auf die Kerninflationsrate - keine großen Sorgen bereiten. Die um Energie, Nahrungsmittel sowie Tabak und Alkohol bereinigten Konsumentenpreise würden nämlich seit geraumer Zeit um die 1%-Marke schwanken und dürften auch im August bei 1,1% gg. Vj. verharren. Damit bleibe der zugrundeliegende Inflationsdruck in der Eurozone trotz des langanhaltenden konjunkturellen Booms unverändert moderat, sodass die Analysten nach dem Auslaufen der Effekte durch die gestiegenen Ölpreise perspektivisch wieder mit sinkenden Inflationsraten (2018e: 2,0% gg. Vj.; 2019e: 1,6%) rechnen würden.
Nachdem die Inflationszahlen in Deutschland gestern eher auf der Unterseite der Erwartungen gelegen hätten, sei heute kaum mit einem deutlichen Anziehen der Inflationsrate im Euroraum zu rechnen. Daher dürften die Erwartungen auf eine restriktivere Geldpolitik der EZB und ein damit verbundener Aufwertungsimpuls für den Euro durch die heutige Veröffentlichung gering bleiben. (31.08.2018/alc/a/a)
Für die heutige Vorabschätzung der Inflationsrate im August würden die Analysten erwarten, dass der Vormonatswert von 2,1% gg. Vj. bestätigt werde. Damit würde die Inflation zum zweiten Mal in Folge über der Zielmarke der EZB von "unter, aber nahe 2%" liegen. Dennoch dürften den europäischen Währungshütern die aktuelle Entwicklung - mit Blick auf die Kerninflationsrate - keine großen Sorgen bereiten. Die um Energie, Nahrungsmittel sowie Tabak und Alkohol bereinigten Konsumentenpreise würden nämlich seit geraumer Zeit um die 1%-Marke schwanken und dürften auch im August bei 1,1% gg. Vj. verharren. Damit bleibe der zugrundeliegende Inflationsdruck in der Eurozone trotz des langanhaltenden konjunkturellen Booms unverändert moderat, sodass die Analysten nach dem Auslaufen der Effekte durch die gestiegenen Ölpreise perspektivisch wieder mit sinkenden Inflationsraten (2018e: 2,0% gg. Vj.; 2019e: 1,6%) rechnen würden.
Nachdem die Inflationszahlen in Deutschland gestern eher auf der Unterseite der Erwartungen gelegen hätten, sei heute kaum mit einem deutlichen Anziehen der Inflationsrate im Euroraum zu rechnen. Daher dürften die Erwartungen auf eine restriktivere Geldpolitik der EZB und ein damit verbundener Aufwertungsimpuls für den Euro durch die heutige Veröffentlichung gering bleiben. (31.08.2018/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


