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Indien: Leitzinsen unverändert, aber Inflationsprognose angehoben
18.12.17 12:53
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Indiens Wirtschaftswachstum hat zumindest für den Moment seinen Abwärtstrend gebrochen, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Der Zuwachs für das zweite Quartal des laufenden Wirtschaftsjahres (April 2017-März 2018) habe mit 6,3% allerdings leicht unter den Erwartungen gelegen. Während das Produzierende Gewerbe angesichts höherer Investitionen zugelegt habe, habe der Bausektor seine schwache Entwicklung der letzten Monate fortgesetzt. Wenig Freude hätten die Inflationsdaten bereitet. Der spürbare Anstieg der Teuerungsraten im Oktober beseitige bis auf weiteres wohl etwaige Zinssenkungsoptionen der Notenbank. Diese habe die Leitzinsen bei ihrem Treffen Anfang Dezember unverändert belassen, aber die Inflationsprognose angehoben.
Der steigende Ölpreis und ein drohendes höheres Budgetdefizit der Zentralregierung würden als weitere Belastungsfaktoren hinzukommen. Aber es habe auch positive Nachrichten gegeben. Indien sei in der viel beachteten Weltbank-Rangliste der "wirtschaftsfreundlichsten Staaten" um dreißig Plätze nach oben gesprungen. Damit seien die Reformen seit Amtsantritt der Modi-Regierung honoriert worden. Die Ratingagentur Moody's habe Indiens Bonität um eine Stufe heraufgestuft auf Baa2 (Baa3 sei die unterste Stufe im Investmentgrade-Bereich) und als Begründung sowohl die Reformbestrebungen als auch die Maßnahmen zur Gesundung des Bankensektors angeführt.
Der BSE Sensex-Index habe sich im November per saldo kaum bewegt und nahezu unverändert gegenüber dem Vormonat geschlossen. (Ausgabe Dezember 2017) (18.12.2017/alc/a/a)
Der Zuwachs für das zweite Quartal des laufenden Wirtschaftsjahres (April 2017-März 2018) habe mit 6,3% allerdings leicht unter den Erwartungen gelegen. Während das Produzierende Gewerbe angesichts höherer Investitionen zugelegt habe, habe der Bausektor seine schwache Entwicklung der letzten Monate fortgesetzt. Wenig Freude hätten die Inflationsdaten bereitet. Der spürbare Anstieg der Teuerungsraten im Oktober beseitige bis auf weiteres wohl etwaige Zinssenkungsoptionen der Notenbank. Diese habe die Leitzinsen bei ihrem Treffen Anfang Dezember unverändert belassen, aber die Inflationsprognose angehoben.
Der steigende Ölpreis und ein drohendes höheres Budgetdefizit der Zentralregierung würden als weitere Belastungsfaktoren hinzukommen. Aber es habe auch positive Nachrichten gegeben. Indien sei in der viel beachteten Weltbank-Rangliste der "wirtschaftsfreundlichsten Staaten" um dreißig Plätze nach oben gesprungen. Damit seien die Reformen seit Amtsantritt der Modi-Regierung honoriert worden. Die Ratingagentur Moody's habe Indiens Bonität um eine Stufe heraufgestuft auf Baa2 (Baa3 sei die unterste Stufe im Investmentgrade-Bereich) und als Begründung sowohl die Reformbestrebungen als auch die Maßnahmen zur Gesundung des Bankensektors angeführt.
Der BSE Sensex-Index habe sich im November per saldo kaum bewegt und nahezu unverändert gegenüber dem Vormonat geschlossen. (Ausgabe Dezember 2017) (18.12.2017/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | - % | 0,00% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||
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