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Indien: Kontinuität in der Geldpolitik erwartet
20.09.16 11:50
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Das Wirtschaftswachstum Indiens fiel für das zweite Quartal des laufenden Haushaltsjahres (April bis Juni) mit 7,1% p.a. etwas schwächer aus als erwartet, dafür wuchs die Industrieproduktion ein wenig stärker als prognostiziert, so die Experten von Raiffeisen Capital Management in ihrem aktuellen "emreport".
Auch die Einkaufsmanagerindices hätten zuletzt zugelegt und befänden sich deutlich im expansiven Bereich. Der von Meteorologen vorhergesagte überdurchschnittliche Monsunregen habe sich bislang nicht bestätigt, was zweifellos eine Enttäuschung für die davon stark abhängige indische Volkswirtschaft wäre.
Als Nachfolger für den im September aus dem Amt scheidenden Notenbankchef sei sein bisheriger Stellvertreter nominiert worden, was eine Kontinuität in der Geldpolitik erwarten lasse. Die Notenbank habe im August keine Veränderungen an den Zinsen vorgenommen und auch ihre Prognosen für die wichtigsten volkswirtschaftlichen Indikatoren beibehalten.
Der Aktienmarkt habe im August um rund 1% zugelegt, weniger stark als der Durchschnitt der Schwellenländer. Dabei seien die Erwartungen der Analysten für die Unternehmensgewinne zuletzt abermals nach unten revidiert worden, jedoch weniger stark als in den Vormonaten. (Ausgabe September 2016) (20.09.2016/alc/a/a)
Auch die Einkaufsmanagerindices hätten zuletzt zugelegt und befänden sich deutlich im expansiven Bereich. Der von Meteorologen vorhergesagte überdurchschnittliche Monsunregen habe sich bislang nicht bestätigt, was zweifellos eine Enttäuschung für die davon stark abhängige indische Volkswirtschaft wäre.
Als Nachfolger für den im September aus dem Amt scheidenden Notenbankchef sei sein bisheriger Stellvertreter nominiert worden, was eine Kontinuität in der Geldpolitik erwarten lasse. Die Notenbank habe im August keine Veränderungen an den Zinsen vorgenommen und auch ihre Prognosen für die wichtigsten volkswirtschaftlichen Indikatoren beibehalten.
Der Aktienmarkt habe im August um rund 1% zugelegt, weniger stark als der Durchschnitt der Schwellenländer. Dabei seien die Erwartungen der Analysten für die Unternehmensgewinne zuletzt abermals nach unten revidiert worden, jedoch weniger stark als in den Vormonaten. (Ausgabe September 2016) (20.09.2016/alc/a/a)


