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Hohe US-Inflation überrascht
17.05.21 09:00
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die in der Berichtswoche veröffentlichten US-Verbraucherpreisdaten sorgten an den Märkten für größere Verunsicherung, so die Experten von Union Investment.
Mit plus 4,2 Prozent habe die Inflation im April (gegenüber dem Vorjahr) deutlich über den Erwartungen gelegen. Die Angst vor steigenden Zinsen habe am Aktien- und am Rentenmarkt für Kursverluste geführt. Die US-Notenbank scheine jedoch entspannt, sehe diese im aktuellen Inflationsanstieg nur ein vorübergehendes Phänomen.
Die US-Verbraucherpreisdaten für April seien mit einem unerwartet hohen Anstieg von 4,2 Prozent das Thema der Woche gewesen. Die Erwartungen der Analysten hätten sich mit plus 3,6 Prozent schon auf einem hohen Niveau bewegt, das dann aber noch getoppt worden sei. Neben Basiseffekten hätten sich vor allem Preissteigerungen im Rahmen des Corona-bedingten Re-Opening der US-Wirtschaft entsprechend bemerkbar gemacht. Hierzu würden in erster Linie steigende Preise für Flugreisen, Mietwagen und Hotels gehören. Die US-Notenbank FED zeige sich bislang hinsichtlich der Entwicklung aber gelassen und erachte die aktuelle Entwicklung als nicht dauerhaft.
Am US-Arbeitsmarkt hätten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche mit 473.000 weiter unterhalb der 500.000-Marke gelegen.
In Deutschland habe der ZEW-Index mit 84,4 Punkten deutlich die Erwartungen (Umfrage 72 Punkte) übertroffen. Auch habe sich die aktuelle Lage etwas besser als eingeschätzt gezeigt. Angesichts der mittlerweile erreichten Werte unter den befragten Analysten sei künftig nicht mehr viel Platz für eine weitere Steigerung des Index zu erwarten. Sprich, besser könne es bezüglich des ZEW eigentlich nicht mehr werden. (Ausgabe vom 14.05.2021) (17.05.2021/alc/a/a)
Mit plus 4,2 Prozent habe die Inflation im April (gegenüber dem Vorjahr) deutlich über den Erwartungen gelegen. Die Angst vor steigenden Zinsen habe am Aktien- und am Rentenmarkt für Kursverluste geführt. Die US-Notenbank scheine jedoch entspannt, sehe diese im aktuellen Inflationsanstieg nur ein vorübergehendes Phänomen.
Am US-Arbeitsmarkt hätten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche mit 473.000 weiter unterhalb der 500.000-Marke gelegen.
In Deutschland habe der ZEW-Index mit 84,4 Punkten deutlich die Erwartungen (Umfrage 72 Punkte) übertroffen. Auch habe sich die aktuelle Lage etwas besser als eingeschätzt gezeigt. Angesichts der mittlerweile erreichten Werte unter den befragten Analysten sei künftig nicht mehr viel Platz für eine weitere Steigerung des Index zu erwarten. Sprich, besser könne es bezüglich des ZEW eigentlich nicht mehr werden. (Ausgabe vom 14.05.2021) (17.05.2021/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


