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Höhepunkt der Inversion der Zinsstrukturkurve in Sicht
15.02.23 09:15
Degroof Petercam
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Die meisten Kommentatoren erwarten anhaltend hohe und anhaltende Schwankungen an den Finanzmärkten, so Peter De Coensel, CEO von Degroof Petercam Asset Management (DPAM).
Die Wahrscheinlichkeit steige jedoch, dass es anders komme. Dafür sollte man aber auf das Gesamtbild schauen und weder Inflation noch die niedrigen Arbeitslosenzahlen der letzten Zeit isoliert betrachten.
Die Anleihemärkte würden erwarten, dass der Leitzins der US-Notenbank bis Februar 2025 auf 3,21% sinke. In dieser Erwartung stecke, dass der Zeitpunkt der FED-Wende schwer vorherzusagen sei. Sie sage aber auch, dass sie kommen werde.
Die Entwicklung der (Kern-)Inflation werde unbeständig sein, aber der Trend sei klar: Abwärts. Die FED strebe Disinflation an, habe aber auch den Auftrag, einen Einbruch zu verhindern. Begehe sie den politischen Fehler und hebe den Leitzins in Richtung 6,00% oder mehr, würde dies zu einer Verkettung negativer Schocks und einer tiefen Rezession führen.
Die Inversion habe ihren Tiefpunkt am vergangenen Freitag wahrscheinlich noch nicht erreicht. Aber bitte nicht vergessen: Je tiefer sie liege, desto stärker werde der Prozess der Versteilerung sein. Das Timing solcher Umkehrungen sei vorher schwer zu bestimmen.
Der Dollar-Index gegenüber den wichtigsten Handelspartnern liege über seinem langjährigen Durchschnitt, aber fast 10% unter dem Höchststand vom September 2022. Dieser Rückgang zeigt, dass wir uns dem Höchstzins nähern, so die Experten von DPAM.
Auch andere Daten würden ein Ende des US-Zinszyklus andeuten: Viele Banken hätten die Kreditvergabestandards verschärft, besonders bei Gewerbeimmobilien. Dies signalisiere Rezessionsgefahr. Darüber hinaus sei die Erschwinglichkeit von Wohnimmobilien in den vergangenen zwei Jahren um die Hälfte auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1986 gesunken. (15.02.2023/alc/a/a)
Die Wahrscheinlichkeit steige jedoch, dass es anders komme. Dafür sollte man aber auf das Gesamtbild schauen und weder Inflation noch die niedrigen Arbeitslosenzahlen der letzten Zeit isoliert betrachten.
Die Anleihemärkte würden erwarten, dass der Leitzins der US-Notenbank bis Februar 2025 auf 3,21% sinke. In dieser Erwartung stecke, dass der Zeitpunkt der FED-Wende schwer vorherzusagen sei. Sie sage aber auch, dass sie kommen werde.
Die Inversion habe ihren Tiefpunkt am vergangenen Freitag wahrscheinlich noch nicht erreicht. Aber bitte nicht vergessen: Je tiefer sie liege, desto stärker werde der Prozess der Versteilerung sein. Das Timing solcher Umkehrungen sei vorher schwer zu bestimmen.
Der Dollar-Index gegenüber den wichtigsten Handelspartnern liege über seinem langjährigen Durchschnitt, aber fast 10% unter dem Höchststand vom September 2022. Dieser Rückgang zeigt, dass wir uns dem Höchstzins nähern, so die Experten von DPAM.
Auch andere Daten würden ein Ende des US-Zinszyklus andeuten: Viele Banken hätten die Kreditvergabestandards verschärft, besonders bei Gewerbeimmobilien. Dies signalisiere Rezessionsgefahr. Darüber hinaus sei die Erschwinglichkeit von Wohnimmobilien in den vergangenen zwei Jahren um die Hälfte auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1986 gesunken. (15.02.2023/alc/a/a)


