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High-Yield: Die Überwindung der "Maturity Wall"
20.09.24 11:45
Barings
Boston (www.anleihencheck.de) - Barings, einer der weltweit führenden Investmentmanager, veröffentlicht seinen aktuellen High-Yield-Marktkommentar. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
Die sogenannte Maturity Wall ziehe derzeit die Aufmerksamkeit auf sich: Gerade am Markt für Hochzinsanleihen werfe das hohe Zinsniveau die Frage auf, ob die Emittenten in der Lage seien, ihre bestehenden Schuldtitel zu refinanzieren. Diese Bedenken seien zwar berechtigt, aber doch etwas übertrieben.
Zu den Chancen der Maturity Wall würden ein höheres Renditepotenzial, ein Schutz vor Abwärtsbewegungen angesichts des kurzen Durationsprofils des Marktes und Diversifizierungsvorteile gehören, die quasi unabhängig von Änderungen der Zinssätze und Inflationserwartungen seien. Doch gebe es auch Risiken zu beachten. Die Spreads seien zwar eng, aber die Anlageklasse sei alles andere als homogen und die Refinanzierungsrisiken für die einzelnen Unternehmen seien sehr unterschiedlich. So sei beispielsweise das jüngste Aufkommen potenzieller Liability Management Exercises (LMEs) in Europa eine Erinnerung daran, wie wichtig eine fundierte Wertpapierauswahl sei, die durch eine solide fundamentale Kreditanalyse gestützt werde. Darüber hinaus würden ein aktiver Ansatz, umfassende Ressourcen und Erfahrung am Markt die Anleger besser in die Lage versetzen, aufkommenden Gegenwind zu bewältigen und potenzielle Zukunfts-Chancen zu nutzen. (20.09.2024/alc/a/a)
Die sogenannte Maturity Wall ziehe derzeit die Aufmerksamkeit auf sich: Gerade am Markt für Hochzinsanleihen werfe das hohe Zinsniveau die Frage auf, ob die Emittenten in der Lage seien, ihre bestehenden Schuldtitel zu refinanzieren. Diese Bedenken seien zwar berechtigt, aber doch etwas übertrieben.
Zu den Chancen der Maturity Wall würden ein höheres Renditepotenzial, ein Schutz vor Abwärtsbewegungen angesichts des kurzen Durationsprofils des Marktes und Diversifizierungsvorteile gehören, die quasi unabhängig von Änderungen der Zinssätze und Inflationserwartungen seien. Doch gebe es auch Risiken zu beachten. Die Spreads seien zwar eng, aber die Anlageklasse sei alles andere als homogen und die Refinanzierungsrisiken für die einzelnen Unternehmen seien sehr unterschiedlich. So sei beispielsweise das jüngste Aufkommen potenzieller Liability Management Exercises (LMEs) in Europa eine Erinnerung daran, wie wichtig eine fundierte Wertpapierauswahl sei, die durch eine solide fundamentale Kreditanalyse gestützt werde. Darüber hinaus würden ein aktiver Ansatz, umfassende Ressourcen und Erfahrung am Markt die Anleger besser in die Lage versetzen, aufkommenden Gegenwind zu bewältigen und potenzielle Zukunfts-Chancen zu nutzen. (20.09.2024/alc/a/a)


