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Heute im Fokus: Verbrauchervertrauen, Eigenheimverkäufe
23.07.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Datenseitig steht heute in der Eurozone lediglich das Verbrauchervertrauen des laufenden Monats zur Veröffentlichung an, so die Analysten der Helaba.
Zuletzt habe sich die Stimmung unter den Verbrauchern leicht getrübt, auch weil es geopolitische Spannungen gegeben habe und man sich Sorgen vor negativen Effekten der US-Zollpolitik gemacht habe. Zuletzt aber habe es Entspannungssignale vonseiten der Geopolitik gegeben, während beim Thema Zölle noch keine Einigung der EU mit den USA erzielt worden sei. Noch immer würden ab dem 1. August Zölle in Höhe von 30% drohen. Die Unsicherheit sei erhöht, wenngleich sich an den Aktienmärkten in der letzten Zeit eine gewisse Sorglosigkeit breitgemacht habe. Zudem wiesen die Benzinpreise ein vergleichsweise niedriges Niveau auf, sodass die Preiserwartungen der Verbraucher nicht nochmals gestiegen sein dürften. Alles in allem scheine eine leichte Stimmungsverbesserung möglich zu sein. Die Erwartungen bezüglich der morgen anstehenden EZB-Ratssitzung würden davon aber wohl nicht beeinflusst. Mit einer Leitzinsänderung sei nicht zu rechnen und sie werde auch marktseitig nicht erwartet.
In den USA gebe es die Eigenheimverkäufe, die in der Regel aber keinen großen Markteinfluss entwickelten. Man rechne, wie der Konsens, im Juni mit annualisiert 4,0 Millionen verkauften Bestandsbauten. Die schwebenden Hausverkäufe gäben keinen Anlass zu Optimismus und die hohen Hypothekenzinsen sorgten für eine gedämpfte Kaufbereitschaft. Dies könnte sich ändern, sollte die US-Notenbank die Leitzinsen senken. Im Juli sei trotz des Drucks vonseiten der US-Regierung wohl noch nicht damit zu rechnen. Bis zum Ende des Jahres würden aber zwei Schritte von jeweils 25 Basispunkten eingepreist. (23.07.2025/alc/a/a)
Zuletzt habe sich die Stimmung unter den Verbrauchern leicht getrübt, auch weil es geopolitische Spannungen gegeben habe und man sich Sorgen vor negativen Effekten der US-Zollpolitik gemacht habe. Zuletzt aber habe es Entspannungssignale vonseiten der Geopolitik gegeben, während beim Thema Zölle noch keine Einigung der EU mit den USA erzielt worden sei. Noch immer würden ab dem 1. August Zölle in Höhe von 30% drohen. Die Unsicherheit sei erhöht, wenngleich sich an den Aktienmärkten in der letzten Zeit eine gewisse Sorglosigkeit breitgemacht habe. Zudem wiesen die Benzinpreise ein vergleichsweise niedriges Niveau auf, sodass die Preiserwartungen der Verbraucher nicht nochmals gestiegen sein dürften. Alles in allem scheine eine leichte Stimmungsverbesserung möglich zu sein. Die Erwartungen bezüglich der morgen anstehenden EZB-Ratssitzung würden davon aber wohl nicht beeinflusst. Mit einer Leitzinsänderung sei nicht zu rechnen und sie werde auch marktseitig nicht erwartet.
In den USA gebe es die Eigenheimverkäufe, die in der Regel aber keinen großen Markteinfluss entwickelten. Man rechne, wie der Konsens, im Juni mit annualisiert 4,0 Millionen verkauften Bestandsbauten. Die schwebenden Hausverkäufe gäben keinen Anlass zu Optimismus und die hohen Hypothekenzinsen sorgten für eine gedämpfte Kaufbereitschaft. Dies könnte sich ändern, sollte die US-Notenbank die Leitzinsen senken. Im Juli sei trotz des Drucks vonseiten der US-Regierung wohl noch nicht damit zu rechnen. Bis zum Ende des Jahres würden aber zwei Schritte von jeweils 25 Basispunkten eingepreist. (23.07.2025/alc/a/a)


