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Heute im Fokus: US-Zinserwartungen und Inflation
20.10.25 09:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Das Ende der Vorwoche wurde dominiert von den Sorgen um die Kreditausfälle bei US-Regionalbanken, berichten die Analysten der Helaba.
Die Risikoaversion habe die Aktienmärkte belastet und die als sicher geltenden Anlagen hätten profitieren können. Vor allem Gold sei mit dem neuen Rekordhoch in aller Munde gewesen. Am Morgen scheine sich die Situation aber beruhigt zu haben.
Datenseitig bleibe es zum Wochenbeginn ruhig, auch weil in den USA immer noch nicht klar sei, wann die überfälligen Statistiken veröffentlicht würden. Je länger der "shutdown" andauere, desto weniger Klarheit bestehe über den wahren Zustand der US-Wirtschaft. Immerhin: Am Freitag würden die US-Verbraucherpreise des Monats September veröffentlicht. Dies sei wichtig für die rechtzeitige Auszahlung von Sozialleistungen, aber auch für die Fed sei es wohl hilfreich. Die entscheide in der kommenden Woche über das Leitzinsniveau. Mit den Sorgen um die US-Regionalbanken hätten auch die Zinssenkungserwartungen nochmals zugenommen. Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte Ende dieses Monats und Mitte Dezember seien mit Wahrscheinlichkeiten von rund 100 % eingepreist. Im Lichte des zu erwartenden Anstiegs der US-Inflationsrate erscheine dies nur angemessen, wenn die Risiken für Wachstum und Beschäftigung weiter zunehmen würden.
Auch in der Eurozone werde es auf Seiten der Fundamentaldaten wohl erst zum Ende der Woche spannend, denn dann stünden die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone im Kalender. Die Erwartungen sollten wohl nicht zu hoch gesteckt werden. (20.10.2025/alc/a/a)
Die Risikoaversion habe die Aktienmärkte belastet und die als sicher geltenden Anlagen hätten profitieren können. Vor allem Gold sei mit dem neuen Rekordhoch in aller Munde gewesen. Am Morgen scheine sich die Situation aber beruhigt zu haben.
Datenseitig bleibe es zum Wochenbeginn ruhig, auch weil in den USA immer noch nicht klar sei, wann die überfälligen Statistiken veröffentlicht würden. Je länger der "shutdown" andauere, desto weniger Klarheit bestehe über den wahren Zustand der US-Wirtschaft. Immerhin: Am Freitag würden die US-Verbraucherpreise des Monats September veröffentlicht. Dies sei wichtig für die rechtzeitige Auszahlung von Sozialleistungen, aber auch für die Fed sei es wohl hilfreich. Die entscheide in der kommenden Woche über das Leitzinsniveau. Mit den Sorgen um die US-Regionalbanken hätten auch die Zinssenkungserwartungen nochmals zugenommen. Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte Ende dieses Monats und Mitte Dezember seien mit Wahrscheinlichkeiten von rund 100 % eingepreist. Im Lichte des zu erwartenden Anstiegs der US-Inflationsrate erscheine dies nur angemessen, wenn die Risiken für Wachstum und Beschäftigung weiter zunehmen würden.
Auch in der Eurozone werde es auf Seiten der Fundamentaldaten wohl erst zum Ende der Woche spannend, denn dann stünden die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone im Kalender. Die Erwartungen sollten wohl nicht zu hoch gesteckt werden. (20.10.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


