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Heute im Fokus: US-Daten und Zinserwartungen
16.04.25 08:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Heute stehen wichtige Datenveröffentlichungen auf dem Programm, so die Analysten der Helaba.
China habe bereits das vorläufige BIP-Wachstum des ersten Quartals mit einem Plus von 5,4% gegenüber dem Vorjahresquartal angegeben (Konsens: 5,1%). Zu erwähnen seien auch die Inflationszahlen in Großbritannien, die Einfluss auf die Zinspolitik der Bank von England hätten. Die Inflationsrate sei Anfang dieses Jahres gestiegen und auch die Kernteuerungsrate noch erhöht. Daher seien die Währungshüter bislang nicht unter Druck gestanden, den Lockerungskurs zu beschleunigen. Die BoE verfolge bezüglich Zinssenkungen einen schrittweisen und vorsichtigen Ansatz. Daran würden die heutigen Verbraucherpreise wohl nichts ändern.
In den USA richte sich das datenseitige Interesse auf die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion. Vor allem der Einzelhandel habe seit Jahresanfang enttäuscht und die konjunkturellen Sorgenfalten vertieft. Im März zeichne sich eine Erholung ab. Positive Indikationen gebe es vom Pkw-Absatz und von den Benzinpreisen, sodass die US-Notenbank von dieser Seite nicht unter Druck stehe, von ihrer abwartenden Haltung abzurücken. Die Konjunktursorgen dürften aber selbst bei einem ordentlichen Umsatzanstieg kaum kleiner werden, denn die Zollpolitik von Trump wiege schwerer und obwohl diese auch "negative" Effekte auf die Inflationsentwicklung habe, würden Marktteilnehmer noch mit mehreren Zinssenkungen in diesem Jahr rechnen. Bis Ende 2025 seien drei Schritte von jeweils 25 Basispunkten vollständig eskomptiert, zwischenzeitlich seien mehr als vier Senkungen eingepreist worden. (16.04.2025/alc/a/a)
China habe bereits das vorläufige BIP-Wachstum des ersten Quartals mit einem Plus von 5,4% gegenüber dem Vorjahresquartal angegeben (Konsens: 5,1%). Zu erwähnen seien auch die Inflationszahlen in Großbritannien, die Einfluss auf die Zinspolitik der Bank von England hätten. Die Inflationsrate sei Anfang dieses Jahres gestiegen und auch die Kernteuerungsrate noch erhöht. Daher seien die Währungshüter bislang nicht unter Druck gestanden, den Lockerungskurs zu beschleunigen. Die BoE verfolge bezüglich Zinssenkungen einen schrittweisen und vorsichtigen Ansatz. Daran würden die heutigen Verbraucherpreise wohl nichts ändern.
In den USA richte sich das datenseitige Interesse auf die Einzelhandelsumsätze und die Industrieproduktion. Vor allem der Einzelhandel habe seit Jahresanfang enttäuscht und die konjunkturellen Sorgenfalten vertieft. Im März zeichne sich eine Erholung ab. Positive Indikationen gebe es vom Pkw-Absatz und von den Benzinpreisen, sodass die US-Notenbank von dieser Seite nicht unter Druck stehe, von ihrer abwartenden Haltung abzurücken. Die Konjunktursorgen dürften aber selbst bei einem ordentlichen Umsatzanstieg kaum kleiner werden, denn die Zollpolitik von Trump wiege schwerer und obwohl diese auch "negative" Effekte auf die Inflationsentwicklung habe, würden Marktteilnehmer noch mit mehreren Zinssenkungen in diesem Jahr rechnen. Bis Ende 2025 seien drei Schritte von jeweils 25 Basispunkten vollständig eskomptiert, zwischenzeitlich seien mehr als vier Senkungen eingepreist worden. (16.04.2025/alc/a/a)


