Erweiterte Funktionen
Heute im Fokus: US-Daten und Fed-Reden
17.10.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der "shutdown" des Staatsapparates in den USA setzt sich fort und Hinweise auf eine Annäherung der beiden Parteien im Kongress und damit auf ein baldiges Ende der Blockade gibt es bisher nicht, berichten die Analysten der Helaba.
Somit führen die Akteure an den Finanzmärkten weiterhin durch unsicheres Terrain. Die Analysten hätten an dieser Stelle bereits auf die eine oder andere alternative Datenquelle zu den ausbleibenden offiziellen Statistiken verwiesen. Insbesondere die Notenbanken erschienen eine wertvolle Quelle zu sein. So veröffentliche die Fed in Dallas einen wöchentlichen Index der wirtschaftlichen Aktivitäten, der Hinweise geben solle auf die BIP-Entwicklung. Dieser habe zuletzt eine Abschwächung angezeigt und stehe somit der erwarteten Zinssenkung der Fed Ende dieses Monats nicht im Wege. Allerdings beinhalte er auch offizielle Statistiken, sodass eine lange "shutdown"-Datenpause hier ebenfalls zu Problemen führen könne.
Die jüngsten Äußerungen von Fed-Vertretern deuteten mehrheitlich auf die Möglichkeit einer baldigen Zinssenkung hin. Unlängst sei es Fed-Chef Powell gewesen, der auf Abwärtsrisiken am Arbeitsmarkt verwiesen habe, ohne allerdings auf Septemberzahlen zur Beschäftigung oder die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe zurückgreifen zu können. Andere Vertreter wie der Trump-Vertraute im Board of Governors, Miran, und Collins hätten zudem für Lockerungen plädiert. Zurückhaltender sei Musalem gewesen, der auch heute wieder im Kalender zu finden sei. (17.10.2025/alc/a/a)
Somit führen die Akteure an den Finanzmärkten weiterhin durch unsicheres Terrain. Die Analysten hätten an dieser Stelle bereits auf die eine oder andere alternative Datenquelle zu den ausbleibenden offiziellen Statistiken verwiesen. Insbesondere die Notenbanken erschienen eine wertvolle Quelle zu sein. So veröffentliche die Fed in Dallas einen wöchentlichen Index der wirtschaftlichen Aktivitäten, der Hinweise geben solle auf die BIP-Entwicklung. Dieser habe zuletzt eine Abschwächung angezeigt und stehe somit der erwarteten Zinssenkung der Fed Ende dieses Monats nicht im Wege. Allerdings beinhalte er auch offizielle Statistiken, sodass eine lange "shutdown"-Datenpause hier ebenfalls zu Problemen führen könne.
Die jüngsten Äußerungen von Fed-Vertretern deuteten mehrheitlich auf die Möglichkeit einer baldigen Zinssenkung hin. Unlängst sei es Fed-Chef Powell gewesen, der auf Abwärtsrisiken am Arbeitsmarkt verwiesen habe, ohne allerdings auf Septemberzahlen zur Beschäftigung oder die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe zurückgreifen zu können. Andere Vertreter wie der Trump-Vertraute im Board of Governors, Miran, und Collins hätten zudem für Lockerungen plädiert. Zurückhaltender sei Musalem gewesen, der auch heute wieder im Kalender zu finden sei. (17.10.2025/alc/a/a)


