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Heute im Fokus: Trump, Dollar, Zinsfantasie
25.04.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die konfrontative und wankelmütige Handelspolitik von Donald Trump und seine Angriffe auf US-Notenbankchef Jerome Powell haben in den letzten Wochen für Gesprächsstoff gesorgt und die weltweiten Finanzmärkte in Aufruhr versetzt, so die Analysten der Helaba.
Dabei hätten US-Assets das Nachsehen gehabt, denn der Safe-Haven-Status sei auf dem Spiel gestanden. Inzwischen gebe es etwas versöhnlichere Töne vom US-Präsidenten und es würden sich Hoffnungen auf Handelseinigungen breitmachen. Die Kurse von US-Anleihen würden sich stabilisieren und die Renditen tendenziell sinken, während das Interesse an Bundeswertpapieren etwas abebbe. Der Ausweitungstrend des Transatlantik-Spread scheine zum Erliegen gekommen zu sein. In den letzten Wochen habe sich der US-Renditevorteil massiv ausgeweitet, wovon der US-Dollar aber - im Gegensatz zu früheren Zeiten - keinen Profit mehr habe schlagen können. Vielmehr hätten Sorgen, der Dollar könnte seinen Status als Weltreservewährung verlieren, zu einem Wertverlust geführt.
Inzwischen sei es zu einer Beruhigung gekommen. Mit Trump als Präsident der USA bleibe das Schlagzeilenrisiko aber erhöht. Zudem nehmen würden die Konjunktursorgen zunehmen - nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande. Dies mache sich an nachgebenden Stimmungsindikatoren bemerkbar. Zwar habe der ifo-Geschäftsklimaindex mit einem kleinen Anstieg überrascht, andere Frühindikatoren hätten zum Teil aber deutlich Federn lassen müssen. So wundere es nicht, dass die Zinssenkungsfantasie ausgeprägt sei. Zuletzt hätten sich diverse EZB-Vertreter für Lockerungsmaßnahmen ausgesprochen. Laut Ratsmitglied Rehn sollte ein großer Zinsschritt nicht ausgeschlossen werden. (25.04.2025/alc/a/a)
Dabei hätten US-Assets das Nachsehen gehabt, denn der Safe-Haven-Status sei auf dem Spiel gestanden. Inzwischen gebe es etwas versöhnlichere Töne vom US-Präsidenten und es würden sich Hoffnungen auf Handelseinigungen breitmachen. Die Kurse von US-Anleihen würden sich stabilisieren und die Renditen tendenziell sinken, während das Interesse an Bundeswertpapieren etwas abebbe. Der Ausweitungstrend des Transatlantik-Spread scheine zum Erliegen gekommen zu sein. In den letzten Wochen habe sich der US-Renditevorteil massiv ausgeweitet, wovon der US-Dollar aber - im Gegensatz zu früheren Zeiten - keinen Profit mehr habe schlagen können. Vielmehr hätten Sorgen, der Dollar könnte seinen Status als Weltreservewährung verlieren, zu einem Wertverlust geführt.
Inzwischen sei es zu einer Beruhigung gekommen. Mit Trump als Präsident der USA bleibe das Schlagzeilenrisiko aber erhöht. Zudem nehmen würden die Konjunktursorgen zunehmen - nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande. Dies mache sich an nachgebenden Stimmungsindikatoren bemerkbar. Zwar habe der ifo-Geschäftsklimaindex mit einem kleinen Anstieg überrascht, andere Frühindikatoren hätten zum Teil aber deutlich Federn lassen müssen. So wundere es nicht, dass die Zinssenkungsfantasie ausgeprägt sei. Zuletzt hätten sich diverse EZB-Vertreter für Lockerungsmaßnahmen ausgesprochen. Laut Ratsmitglied Rehn sollte ein großer Zinsschritt nicht ausgeschlossen werden. (25.04.2025/alc/a/a)


