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Heute im Fokus: Stimmungsindikatoren und EZB-Sitzung
21.07.25 09:15
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In dieser Woche stehen zunächst keine wichtigen Datenveröffentlichungen auf dem Programm, so die Analysten der Helaba.
Interessant werde es erst am Donnerstag mit den vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone. Im Vormonat sei es in Deutschland zu einer Stimmungsaufhellung gekommen, unterstützt von nachlassenden Zollsorgen und der Hoffnung auf wirtschaftliche Impulse von der neuen Bundesregierung. Noch aber lägen die Indizes sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor im negativen Bereich. Daran habe sich im laufenden Monat Juli vermutlich wenig geändert, zumal im Zollstreit der EU mit den USA noch keine Vereinbarung getroffen worden sei. Noch immer drohten ab Anfang August Zölle auf EU-Importe in Höhe von 30 %. Entsprechend sollten die Erwartungen auch für das ifo Geschäftsklima Deutschland (Veröffentlichung am Freitag) nicht zu hochgesteckt werden. Umfragen unter den Finanzmarktteilnehmern lieferten für die Stimmungsindikatoren indes eine positive Indikation – die sentix- und ZEW-Umfragen hätten sich verbessert.
Wenig Überraschendes dürfte es von der anstehenden EZB-Ratssitzung geben. Vertreter der Zentralbank hätten in den letzten Tagen und Wochen unisono darauf hingewiesen, dass die Geldpolitik gut positioniert sei. Eine erneute Zinssenkung zeichne sich daher nicht ab. Vielmehr wolle man abwarten, wie sich die Zollpolitik von Trump auf die Inflation niederschlage und wie sich die Konjunktur entwickle. Die Tür für eine Zinssenkung bleibe zwar geöffnet, eine Vorfestlegung gebe es aber nicht. Die Währungshüter entschieden von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage. (21.07.2025/alc/a/a)
Interessant werde es erst am Donnerstag mit den vorläufigen Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone. Im Vormonat sei es in Deutschland zu einer Stimmungsaufhellung gekommen, unterstützt von nachlassenden Zollsorgen und der Hoffnung auf wirtschaftliche Impulse von der neuen Bundesregierung. Noch aber lägen die Indizes sowohl im Verarbeitenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor im negativen Bereich. Daran habe sich im laufenden Monat Juli vermutlich wenig geändert, zumal im Zollstreit der EU mit den USA noch keine Vereinbarung getroffen worden sei. Noch immer drohten ab Anfang August Zölle auf EU-Importe in Höhe von 30 %. Entsprechend sollten die Erwartungen auch für das ifo Geschäftsklima Deutschland (Veröffentlichung am Freitag) nicht zu hochgesteckt werden. Umfragen unter den Finanzmarktteilnehmern lieferten für die Stimmungsindikatoren indes eine positive Indikation – die sentix- und ZEW-Umfragen hätten sich verbessert.
Wenig Überraschendes dürfte es von der anstehenden EZB-Ratssitzung geben. Vertreter der Zentralbank hätten in den letzten Tagen und Wochen unisono darauf hingewiesen, dass die Geldpolitik gut positioniert sei. Eine erneute Zinssenkung zeichne sich daher nicht ab. Vielmehr wolle man abwarten, wie sich die Zollpolitik von Trump auf die Inflation niederschlage und wie sich die Konjunktur entwickle. Die Tür für eine Zinssenkung bleibe zwar geöffnet, eine Vorfestlegung gebe es aber nicht. Die Währungshüter entschieden von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage. (21.07.2025/alc/a/a)


