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Heute im Fokus: Stimmungsindikatoren
19.05.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Entspannungssignale im Zollstreit mit den USA haben dazu beigetragen, dass die Konjunktursorgen auf beiden Seiten des Atlantiks nachgelassen haben, berichten die Analysten der Helaba.
Auch die Inflationssorgen seien derzeit nicht besonders stark ausgeprägt. Da die großen Notenbanken wie die EZB, Fed oder die BoE auf Sicht fahren und ihre geldpolitischen Entscheidungen von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage treffen würden, würden neue Zahlen mit Spannung erwartet. In dieser Woche stünden zunächst aber keine wichtigen Datenveröffentlichungen auf dem Programm. Nicht unerwähnt bleiben sollten aber die Verbraucherpreise in Großbritannien (Veröffentlichung am Mittwoch). Im April zeichne sich wegen höherer Steuern und Abgaben ein Inflationsanstieg ab. Dies dürfte aber nur ein einmaliger Effekt sein und die Bank von England nicht davon abhalten, am vorsichtigen Zinssenkungskurs festzuhalten.
Interessant werde es am Donnerstag mit den Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone. Zudem stehe der ifo Geschäftsklimaindex an. Die sentix- und ZEW-Umfragen hätten sich von ihren sehr schwachen Vormonatswerten deutlich erholt. Dafür verantwortlich seien Hoffnungen auf Einigungen im Zollstreit und mögliche wirtschaftliche Impulse durch die neue Bundesregierung. Beim ifo-Index gehe es zwar um die Einschätzungen der Unternehmen, dennoch zeichne sich eine Stimmungsverbesserung ab. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es sowohl beim ifo-Index als auch bei den Einkaufsmanagerindizes im Vormonat keine deutlichen Einbrüche gegeben habe wie bei den Umfragen unter den Finanzmarktteilnehmern. Die Erwartungen sollten nicht zu hochgesteckt werden. (19.05.2025/alc/a/a)
Auch die Inflationssorgen seien derzeit nicht besonders stark ausgeprägt. Da die großen Notenbanken wie die EZB, Fed oder die BoE auf Sicht fahren und ihre geldpolitischen Entscheidungen von Sitzung zu Sitzung in Abhängigkeit der Datenlage treffen würden, würden neue Zahlen mit Spannung erwartet. In dieser Woche stünden zunächst aber keine wichtigen Datenveröffentlichungen auf dem Programm. Nicht unerwähnt bleiben sollten aber die Verbraucherpreise in Großbritannien (Veröffentlichung am Mittwoch). Im April zeichne sich wegen höherer Steuern und Abgaben ein Inflationsanstieg ab. Dies dürfte aber nur ein einmaliger Effekt sein und die Bank von England nicht davon abhalten, am vorsichtigen Zinssenkungskurs festzuhalten.
Interessant werde es am Donnerstag mit den Einkaufsmanagerindizes in Deutschland, Frankreich und der Eurozone. Zudem stehe der ifo Geschäftsklimaindex an. Die sentix- und ZEW-Umfragen hätten sich von ihren sehr schwachen Vormonatswerten deutlich erholt. Dafür verantwortlich seien Hoffnungen auf Einigungen im Zollstreit und mögliche wirtschaftliche Impulse durch die neue Bundesregierung. Beim ifo-Index gehe es zwar um die Einschätzungen der Unternehmen, dennoch zeichne sich eine Stimmungsverbesserung ab. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es sowohl beim ifo-Index als auch bei den Einkaufsmanagerindizes im Vormonat keine deutlichen Einbrüche gegeben habe wie bei den Umfragen unter den Finanzmarktteilnehmern. Die Erwartungen sollten nicht zu hochgesteckt werden. (19.05.2025/alc/a/a)


