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Heute im Fokus: Risikoaversion steigt nach Israels Angriff auf Iran
13.06.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zwar scheint sich im pazifischen Handelskrieg eine Entspannung abzuzeichnen, Trumps Zollankündigung für Ende Juni und der Konflikt im Nahen Osten aber haben die Erleichterung darüber vertrieben, so die Analysten der Helaba.
Eine erhöhte Risikoaversion sei zum bestimmenden Einfluss an den Börsen geworden, und das dürfte mit dem Angriff Israels auf den Iran auch heute der Fall sein. Die USA hätten bereits Botschaftsmitarbeiter und deren Angehörige in der Region evakuieren wollen, weil der Iran mit militärischen Schlägen gegen US-Stützpunkte gedroht habe. Zuvor habe sich US-Präsident Trump kritisch zum Verhandlungsstand in Sachen Urananreicherung durch den Iran geäußert.
Datenseitig würden sich die Blicke zunächst auf die EWU-Industrieproduktion des Monats April richten. Die großen Euro-Mitgliedsländer hätten ihre Daten bereits veröffentlicht, und so sei die Indikation deutlich negativ. Im März hätten vorgezogene Exporte in die USA noch für ein ordentliches Produktionsplus gesorgt, was auch in Deutschland zu der positiven BIP-Veränderungsrate im ersten Quartal beigetragen habe. Nun zeichne sich ein Rücksetzer ab und ein entsprechend schwacher Start ins zweite Quartal. Derweil sei noch immer unklar, wie ein Handelsdeal zwischen den USA und der EU aussehen werde und mit welchen Zöllen zu rechnen sei.
In den USA stehe das vorläufige Michigan Sentiment des laufenden Monats zur Veröffentlichung an. Offen sei, ob es zu einem nochmalig schwachen Wert oder zu einer Erholung komme. Die seit der ersten Mai-Hälfte gestiegenen Aktienkurse und der zuletzt schwache Preisauftrieb könnten unterstützend gewirkt haben. Die im Trend der letzten Wochen gestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die politischen Unsicherheiten könnten dagegen belastet haben. Mit einem erneuten Einbruch des Stimmungsindikators sei nach Erachten des Analysten aber nicht zu rechnen. (13.06.2025/alc/a/a)
Eine erhöhte Risikoaversion sei zum bestimmenden Einfluss an den Börsen geworden, und das dürfte mit dem Angriff Israels auf den Iran auch heute der Fall sein. Die USA hätten bereits Botschaftsmitarbeiter und deren Angehörige in der Region evakuieren wollen, weil der Iran mit militärischen Schlägen gegen US-Stützpunkte gedroht habe. Zuvor habe sich US-Präsident Trump kritisch zum Verhandlungsstand in Sachen Urananreicherung durch den Iran geäußert.
Datenseitig würden sich die Blicke zunächst auf die EWU-Industrieproduktion des Monats April richten. Die großen Euro-Mitgliedsländer hätten ihre Daten bereits veröffentlicht, und so sei die Indikation deutlich negativ. Im März hätten vorgezogene Exporte in die USA noch für ein ordentliches Produktionsplus gesorgt, was auch in Deutschland zu der positiven BIP-Veränderungsrate im ersten Quartal beigetragen habe. Nun zeichne sich ein Rücksetzer ab und ein entsprechend schwacher Start ins zweite Quartal. Derweil sei noch immer unklar, wie ein Handelsdeal zwischen den USA und der EU aussehen werde und mit welchen Zöllen zu rechnen sei.
In den USA stehe das vorläufige Michigan Sentiment des laufenden Monats zur Veröffentlichung an. Offen sei, ob es zu einem nochmalig schwachen Wert oder zu einer Erholung komme. Die seit der ersten Mai-Hälfte gestiegenen Aktienkurse und der zuletzt schwache Preisauftrieb könnten unterstützend gewirkt haben. Die im Trend der letzten Wochen gestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die politischen Unsicherheiten könnten dagegen belastet haben. Mit einem erneuten Einbruch des Stimmungsindikators sei nach Erachten des Analysten aber nicht zu rechnen. (13.06.2025/alc/a/a)


