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Heute im Fokus: GB-Inflation und Notenbanksitzungen
22.10.25 09:25
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Notenbanken in den USA, Großbritannien und der Eurozone treten in den nächsten Wochen wieder zu ihren Zinsentscheidungen zusammen, so die Analysten der Helaba.
Die Verunsicherung angesichts der US-Zollpolitik sei weiterhin erhöht und in den Wirtschaftsräumen gebe es mitunter widerstrebende konjunkturelle und preisliche Entwicklungen. Besonders schwierig gestalte sich die Situation für die Fed, denn sie befinde sich seit dem "shutdown" datenseitig im Blindflug. Für eine Entscheidung über das angemessene Niveau der Leitzinsen wäre eine Vielzahl von Informationen über den Zustand der US-Wirtschaft und der dortigen Preisentwicklungen sowie deren Perspektiven wünschenswert. Diese stünden der Fed nur eingeschränkt zur Verfügung, weil der Staat diesbezüglich (aus politischem Kalkül) seine Aufgaben nicht erfülle. Immerhin würden zum Ende der Woche die überfälligen Zahlen zur US-Inflation bekannt gegeben.
Inflationszahlen seien heute auch in Großbritannien von Interesse. Im September 2024 habe die EU-harmonisierte Inflationsrate ein Tief bei 1,7% markiert und sei seitdem im Trend gestiegen. Mit den Septemberwerten dieses Jahres schicke sie sich an, wieder die 4%-Marke zu erreichen. Im Hinblick auf die Geldpolitik der Bank of England sei dies kritisch zu werten, denn die deutliche Zielverfehlung spreche für sich genommen für eine Straffung der Zinszügel. Derweil setze eine Minderheit der Marktteilnehmer aber auf eine Fortsetzung des laufenden Zinssenkungszyklus. Die Wahrscheinlichkeit dafür werde laut Geldmarktfuture aktuell bei etwa 11% gesehen. Mit der erwartet hohen Inflationsrate dürften diese Erwartungen in der Tendenz aber gedämpft werden. (22.10.2025/alc/a/a)
Die Verunsicherung angesichts der US-Zollpolitik sei weiterhin erhöht und in den Wirtschaftsräumen gebe es mitunter widerstrebende konjunkturelle und preisliche Entwicklungen. Besonders schwierig gestalte sich die Situation für die Fed, denn sie befinde sich seit dem "shutdown" datenseitig im Blindflug. Für eine Entscheidung über das angemessene Niveau der Leitzinsen wäre eine Vielzahl von Informationen über den Zustand der US-Wirtschaft und der dortigen Preisentwicklungen sowie deren Perspektiven wünschenswert. Diese stünden der Fed nur eingeschränkt zur Verfügung, weil der Staat diesbezüglich (aus politischem Kalkül) seine Aufgaben nicht erfülle. Immerhin würden zum Ende der Woche die überfälligen Zahlen zur US-Inflation bekannt gegeben.
Inflationszahlen seien heute auch in Großbritannien von Interesse. Im September 2024 habe die EU-harmonisierte Inflationsrate ein Tief bei 1,7% markiert und sei seitdem im Trend gestiegen. Mit den Septemberwerten dieses Jahres schicke sie sich an, wieder die 4%-Marke zu erreichen. Im Hinblick auf die Geldpolitik der Bank of England sei dies kritisch zu werten, denn die deutliche Zielverfehlung spreche für sich genommen für eine Straffung der Zinszügel. Derweil setze eine Minderheit der Marktteilnehmer aber auf eine Fortsetzung des laufenden Zinssenkungszyklus. Die Wahrscheinlichkeit dafür werde laut Geldmarktfuture aktuell bei etwa 11% gesehen. Mit der erwartet hohen Inflationsrate dürften diese Erwartungen in der Tendenz aber gedämpft werden. (22.10.2025/alc/a/a)
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