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Heute im Fokus: EZB, Inflation und US-Auftragseingänge
26.05.25 09:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In der letzten Woche wurde zunächst die US-Verschuldung an den Finanzmärkten zum Thema gemacht, berichten die Analysten der Helaba.
Dafür verantwortlich sei neben der Herabstufung der US-Bonität das geplante und weiter vorangetriebene Steuersenkungspaket der Trump-Administration gewesen. Zum Ende der Woche habe Trump zudem für schlechte Stimmung und erhöhte Volatilität an den Märkten gesorgt, da er einen Zoll in Höhe von 50 % auf EU-Importe ab dem 1. Juni vorgeschlagen habe. Inzwischen sei der Termin auf den 9. Juli verschoben worden. Die US-Zinssenkungserwartungen seien derweil gedämpft, und die Fed zeige keine Eile, die Leitzinsen zu senken. Im Gegensatz dazu stehe bei der Europäischen Zentralbank die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik offen, und mit Blick auf den Juni-Termin erscheine eine Zinssenkung möglich.
In diesem Zusammenhang sei auf die im Wochenverlauf anstehenden Verbraucherpreise in Deutschland und anderen Ländern der Eurozone zu verweisen. Zuletzt habe sich der disinflationäre Trend fortgesetzt, und die Jahresteuerungsrate sei in Deutschland dank rückläufiger Energiepreise auf 2,1 % gesunken. Im laufenden Monat dürfte der Inflationsdruck gedämpft bleiben, und so stehe einer weiteren Zinssenkung wohl nichts im Wege, zumal die Inflationserwartungen ein noch gemäßigtes Niveau aufwiesen.
An der US-Datenfront bleibe es in dieser Woche vergleichsweise ruhig, und die Woche starte zudem mit einem Feiertag (Memorial Day). Hervorzuheben seien aber die morgen anstehenden Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter. Diese hätten seit Anfang des Jahres auf der positiven Seite überrascht, und im März habe es dank eines deutlichen Plus bei den Boeing-Bestellungen einen Vormonatsanstieg von 7,5 % gegeben. Zu Anfang des zweiten Quartals sei mit einer kräftigen Korrektur zu rechnen, denn Boeing habe nur noch acht Flugzeugbestellungen gemeldet, gegenüber 192 im März. (26.05.2025/alc/a/a)
Dafür verantwortlich sei neben der Herabstufung der US-Bonität das geplante und weiter vorangetriebene Steuersenkungspaket der Trump-Administration gewesen. Zum Ende der Woche habe Trump zudem für schlechte Stimmung und erhöhte Volatilität an den Märkten gesorgt, da er einen Zoll in Höhe von 50 % auf EU-Importe ab dem 1. Juni vorgeschlagen habe. Inzwischen sei der Termin auf den 9. Juli verschoben worden. Die US-Zinssenkungserwartungen seien derweil gedämpft, und die Fed zeige keine Eile, die Leitzinsen zu senken. Im Gegensatz dazu stehe bei der Europäischen Zentralbank die Tür für eine weitere Lockerung der Geldpolitik offen, und mit Blick auf den Juni-Termin erscheine eine Zinssenkung möglich.
In diesem Zusammenhang sei auf die im Wochenverlauf anstehenden Verbraucherpreise in Deutschland und anderen Ländern der Eurozone zu verweisen. Zuletzt habe sich der disinflationäre Trend fortgesetzt, und die Jahresteuerungsrate sei in Deutschland dank rückläufiger Energiepreise auf 2,1 % gesunken. Im laufenden Monat dürfte der Inflationsdruck gedämpft bleiben, und so stehe einer weiteren Zinssenkung wohl nichts im Wege, zumal die Inflationserwartungen ein noch gemäßigtes Niveau aufwiesen.
An der US-Datenfront bleibe es in dieser Woche vergleichsweise ruhig, und die Woche starte zudem mit einem Feiertag (Memorial Day). Hervorzuheben seien aber die morgen anstehenden Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter. Diese hätten seit Anfang des Jahres auf der positiven Seite überrascht, und im März habe es dank eines deutlichen Plus bei den Boeing-Bestellungen einen Vormonatsanstieg von 7,5 % gegeben. Zu Anfang des zweiten Quartals sei mit einer kräftigen Korrektur zu rechnen, denn Boeing habe nur noch acht Flugzeugbestellungen gemeldet, gegenüber 192 im März. (26.05.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


