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Heute im Fokus: Deutsche Inflation und wichtige US-Daten
30.06.25 08:40
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Deeskalation im Nahost-Konflikt hat in der letzten Woche zu einem Anstieg der Risikobereitschaft beigetragen, so die Analysten der Helaba.
Es gebe aber andere Themen, die wieder stärker in den Vordergrund rücken würden und für eine mögliche Stimmungseintrübung sorgen könnten. Hervorzuheben sei der Zollkonflikt mit den USA. Es gebe einen neuen US-Vorschlag, der nun von der EU-Kommission geprüft werde. Man hoffe auf eine Einigung, schließe aber ein Scheitern nicht aus. Das datenseitige Interesse gelte in dieser Woche zunächst den Verbraucherpreisen in Deutschland (heute) und der Eurozone (morgen). Frankreich und Spanien hätten die Zahlen bereits am Freitag gemeldet und dort seien die Preisanstiege etwas höher ausgefallen als erwartet. Während in Frankreich die Jahresteuerungsrate klar unterhalb des EZB-Ziels von 2 Prozent liege, sei diese in Spanien leicht darüber gestiegen. Auch in Deutschland dürfte die Inflation mit unverändert 2,1% noch knapp darüber liegen und setze die EZB nicht unter Druck, die Leitzinsen bereits im Juli ein weiteres Mal zu senken. Die Währungshüter hätten seit der letzten EZB-Ratssitzung eine eher abwartende Haltung in Aussicht gestellt.
In den USA seien in dieser Woche die ISM-Indices und der Arbeitsmarktbericht hervorzuheben. Gebe es Hinweise auf eine nachlassende Dynamik der konjunkturellen Entwicklung, was wiederum die US-Notenbank auf den Plan rufen könnte? Im Vormonat hätten die ISM-Indices des Verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors enttäuscht. Beide seien gesunken und sie lägen unterhalb der Expansionsschwelle. Regionale FED-Umfragen würden für die Werte im Juni wenig Optimismus aufkommen lassen, sodass die Konjunktursorgen von dieser Seite wohl kaum kleiner werden dürften. Auch für den Arbeitsmarktbericht sollten die Erwartungen angesichts des erhöhten Niveaus der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nicht zu hochgesteckt werden, sodass die Zinssenkungserwartungen in den USA tendenziell forciert werden könnten. (30.06.2025/alc/a/a)
Es gebe aber andere Themen, die wieder stärker in den Vordergrund rücken würden und für eine mögliche Stimmungseintrübung sorgen könnten. Hervorzuheben sei der Zollkonflikt mit den USA. Es gebe einen neuen US-Vorschlag, der nun von der EU-Kommission geprüft werde. Man hoffe auf eine Einigung, schließe aber ein Scheitern nicht aus. Das datenseitige Interesse gelte in dieser Woche zunächst den Verbraucherpreisen in Deutschland (heute) und der Eurozone (morgen). Frankreich und Spanien hätten die Zahlen bereits am Freitag gemeldet und dort seien die Preisanstiege etwas höher ausgefallen als erwartet. Während in Frankreich die Jahresteuerungsrate klar unterhalb des EZB-Ziels von 2 Prozent liege, sei diese in Spanien leicht darüber gestiegen. Auch in Deutschland dürfte die Inflation mit unverändert 2,1% noch knapp darüber liegen und setze die EZB nicht unter Druck, die Leitzinsen bereits im Juli ein weiteres Mal zu senken. Die Währungshüter hätten seit der letzten EZB-Ratssitzung eine eher abwartende Haltung in Aussicht gestellt.
In den USA seien in dieser Woche die ISM-Indices und der Arbeitsmarktbericht hervorzuheben. Gebe es Hinweise auf eine nachlassende Dynamik der konjunkturellen Entwicklung, was wiederum die US-Notenbank auf den Plan rufen könnte? Im Vormonat hätten die ISM-Indices des Verarbeitenden Gewerbes und des Dienstleistungssektors enttäuscht. Beide seien gesunken und sie lägen unterhalb der Expansionsschwelle. Regionale FED-Umfragen würden für die Werte im Juni wenig Optimismus aufkommen lassen, sodass die Konjunktursorgen von dieser Seite wohl kaum kleiner werden dürften. Auch für den Arbeitsmarktbericht sollten die Erwartungen angesichts des erhöhten Niveaus der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe nicht zu hochgesteckt werden, sodass die Zinssenkungserwartungen in den USA tendenziell forciert werden könnten. (30.06.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 21.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


