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Herabstufung Chinas keine große Überraschung
24.05.17 14:58
Aberdeen Asset Management
London (www.anleihencheck.de) - Edmund Goh, Fixed Income Investment Manager bei Aberdeen Asset Management, kommentiert die Herabstufung Chinas durch die Ratingagentur Moody's:
Dies sei keine große Überraschung. China sei bereits seit einem Bericht von Moody's aus dem letzten Jahr auf dem Weg gewesen, herabgestuft zu werden. Die Ratingagentur sei insbesondere über den hohen Verschuldungsgrad des chinesischen Systems besorgt gewesen, der sich auch im Jahr 2016 nicht verringert habe, als das Land sich bemüht habe, das binnenwirtschaftliche Wachstum anzukurbeln.
Die Marktreaktion sollten eher milde ausfallen. Ausnahmen dürften hier einige erstrangige US-Dollar-Anleihe sein, die von staatseigenen Unternehmen begeben worden seien, welche ihre Kreditwürdigkeit im Wesentlichen aus dem Landesrating ziehen würden. Chinesische Festlandsinvestoren würden die Herabstufung weitgehend ignorieren. Und der Anteil der Auslandsinvestoren im Heimatmarkt sei zu klein, um den Markt zu bewegen. (24.05.2017/alc/a/a)
Dies sei keine große Überraschung. China sei bereits seit einem Bericht von Moody's aus dem letzten Jahr auf dem Weg gewesen, herabgestuft zu werden. Die Ratingagentur sei insbesondere über den hohen Verschuldungsgrad des chinesischen Systems besorgt gewesen, der sich auch im Jahr 2016 nicht verringert habe, als das Land sich bemüht habe, das binnenwirtschaftliche Wachstum anzukurbeln.
Die Marktreaktion sollten eher milde ausfallen. Ausnahmen dürften hier einige erstrangige US-Dollar-Anleihe sein, die von staatseigenen Unternehmen begeben worden seien, welche ihre Kreditwürdigkeit im Wesentlichen aus dem Landesrating ziehen würden. Chinesische Festlandsinvestoren würden die Herabstufung weitgehend ignorieren. Und der Anteil der Auslandsinvestoren im Heimatmarkt sei zu klein, um den Markt zu bewegen. (24.05.2017/alc/a/a)


