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Handelskonflikt beeinflusst Investitionen in Unternehmensanleihen
10.10.19 12:45
PGIM Fixed Income
Newark (www.anleihencheck.de) - Unsere Erwartungen an die Verhandlungen über den Handelskonflikt zwischen den USA und China in dieser Woche sind relativ zurückhaltend, so Dr. Nathan Sheets, Chief Economist and Head of Global Macroeconomic Research bei PGIM Fixed Income.
Für Präsident Trump sei eine mögliche Deeskalation im Handelskrieg eine "gute Nachricht"; er könnte die kommenden sechs Wochen auch weitere politische Entwicklungen abwarten und diese Karte erst anschließend spielen. Nicht mehr, sondern weniger Zölle würden Trump auch im Wahlkampf zusätzlich unterstützen. Aus Sicht der Experten liege die Wahrscheinlichkeit, dass Trump in den nächsten Wochen auf eine weitere Erhöhung der Zölle verzichte, bei 60 Prozent. Selbst wenn einige Zölle eventuell abgebaut würden, sei das Umfeld dennoch weniger gut als im Frühjahr des vergangenen Jahres.
Als Beispiel dafür, wie diese Entwicklungen die Investitionen der Experten in Unternehmensanleihen beeinflussen würden, seien sie gegenüber China defensiver geworden und würden beabsichtigen, die Gewichtung in ihrem Portfolio kurz- bis mittelfristig zu reduzieren. Außerdem würden sie ihr Engagement in Branchen begrenzen, die in gewisser Weise von China abhängig seien, wie zum Beispiel Investitionsgüter und bestimmten Technologien. Gleichzeitig würden die Experten Branchen mit geringerer Abhängigkeit von der Volksrepublik bevorzugen. (Ausgabe vom 09.10.2019) (10.10.2019/alc/a/a)
Für Präsident Trump sei eine mögliche Deeskalation im Handelskrieg eine "gute Nachricht"; er könnte die kommenden sechs Wochen auch weitere politische Entwicklungen abwarten und diese Karte erst anschließend spielen. Nicht mehr, sondern weniger Zölle würden Trump auch im Wahlkampf zusätzlich unterstützen. Aus Sicht der Experten liege die Wahrscheinlichkeit, dass Trump in den nächsten Wochen auf eine weitere Erhöhung der Zölle verzichte, bei 60 Prozent. Selbst wenn einige Zölle eventuell abgebaut würden, sei das Umfeld dennoch weniger gut als im Frühjahr des vergangenen Jahres.
Als Beispiel dafür, wie diese Entwicklungen die Investitionen der Experten in Unternehmensanleihen beeinflussen würden, seien sie gegenüber China defensiver geworden und würden beabsichtigen, die Gewichtung in ihrem Portfolio kurz- bis mittelfristig zu reduzieren. Außerdem würden sie ihr Engagement in Branchen begrenzen, die in gewisser Weise von China abhängig seien, wie zum Beispiel Investitionsgüter und bestimmten Technologien. Gleichzeitig würden die Experten Branchen mit geringerer Abhängigkeit von der Volksrepublik bevorzugen. (Ausgabe vom 09.10.2019) (10.10.2019/alc/a/a)


