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Gute Aussichten für Corporate Spreads
25.06.15 12:24
Vontobel Asset Management
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Experten von Vontobel Asset Management sind positiv für Unternehmensanleihen gestimmt.
Diese Einschätzung beruhe auf der Annahme, dass die Renditen der Staatsanleihen nicht überschießen und sich auf einem Niveau von beispielsweise 0,8% bis 1,2% bei zehnjährigen Bundesanleihen stabilisieren würden.
Dafür würden sie eine Reihe von Gründen anführen: So habe sich die Federal Reserve mit Blick auf Leitzinsanhebungen zuletzt weiter sehr zurückhaltend gegeben, um den Fortschritt der US-Volkswirtschaft nicht zu gefährden. Darüber hinaus zeige sich der Konjunkturzyklus im Euroraum tragfähiger als jemals zuvor seit der Staatsschuldenkrise 2011. Das leichte, gleichzeitig aber ordentliche Wachstum in Kombination mit der geringen Inflation werde die gegenwärtige Erholung und den Kreditzyklus verlängern. In der Vergangenheit sei dies ein gutes Umfeld für das Mid- und High-Yield-Segment gewesen.
Hinzu komme, dass sich Europas Regierungen die gegenwärtigen hohen Kosten für Renten- und Gesundheitssysteme nicht mehr leisten könnten. Daher werde man beispielsweise bei der Altersvorsorge von einem System der Leistungszusage (defined benefit) zu einem System der beitragsorientierten Leistungszusage (defined contribution) kommen müssen. Dies werde zu ganz neuen Kapital-Pools führen, die in Anleihen investiert werden müssten. Schätzungen zufolge belaufe sich daraus resultierende zusätzliche Nachfrage auf 280 Mrd. USD pro anno auf Sicht der kommenden zehn Jahre. Dies werde den Anstieg der Renditen von Benchmark-Anleihen begrenzen. (Ausgabe vom 24.06.2015) (25.06.2015/alc/a/a)
Diese Einschätzung beruhe auf der Annahme, dass die Renditen der Staatsanleihen nicht überschießen und sich auf einem Niveau von beispielsweise 0,8% bis 1,2% bei zehnjährigen Bundesanleihen stabilisieren würden.
Dafür würden sie eine Reihe von Gründen anführen: So habe sich die Federal Reserve mit Blick auf Leitzinsanhebungen zuletzt weiter sehr zurückhaltend gegeben, um den Fortschritt der US-Volkswirtschaft nicht zu gefährden. Darüber hinaus zeige sich der Konjunkturzyklus im Euroraum tragfähiger als jemals zuvor seit der Staatsschuldenkrise 2011. Das leichte, gleichzeitig aber ordentliche Wachstum in Kombination mit der geringen Inflation werde die gegenwärtige Erholung und den Kreditzyklus verlängern. In der Vergangenheit sei dies ein gutes Umfeld für das Mid- und High-Yield-Segment gewesen.
Hinzu komme, dass sich Europas Regierungen die gegenwärtigen hohen Kosten für Renten- und Gesundheitssysteme nicht mehr leisten könnten. Daher werde man beispielsweise bei der Altersvorsorge von einem System der Leistungszusage (defined benefit) zu einem System der beitragsorientierten Leistungszusage (defined contribution) kommen müssen. Dies werde zu ganz neuen Kapital-Pools führen, die in Anleihen investiert werden müssten. Schätzungen zufolge belaufe sich daraus resultierende zusätzliche Nachfrage auf 280 Mrd. USD pro anno auf Sicht der kommenden zehn Jahre. Dies werde den Anstieg der Renditen von Benchmark-Anleihen begrenzen. (Ausgabe vom 24.06.2015) (25.06.2015/alc/a/a)


