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Grüne Aussichten für Green Bonds
25.09.19 10:30
BNY Mellon IM
Brüssel (www.anleihencheck.de) - Fridays for Future, UN-Klimakonferenz und Klimapaket der Bundesregierung bestimmen den Diskurs um Klimawandel und Nachhaltigkeit - welchen Einfluss dieser auf den grünen Anleihenmarkt hat, erläutert Scott Freedman, Fondsmanager des BNY Mellon Sustainable Global Dynamic Bond Fund bei Newton Investment Management, eine Investmentgesellschaft von BNY Mellon Investment Management:
Der Markt für Green Bonds sei in der ersten Jahreshälfte 2019 gegenüber 2018 sehr stark um 48 Prozent gestiegen. Allerdings würden grüne Anleihen im Verhältnis zum weltweiten Anleihemarkt immer noch nur einen Bruchteil ausmachen.
Inzwischen umfasse das nachhaltige Anleihespektrum neben grünen Anleihen auch "soziale Anleihen" und sogar "blaue Anleihen", die sich auf den Schutz des Ozeans und der Küsten ausrichten würden. Das größere Bewusstsein für den Klimawandel weltweit werde nach Freedmans Einschätzung aber dazu führen, dass Green Bonds auch zukünftig den größten Anteil im Markt ausmachen würden.
Investoren, die Anlage-Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel begrenzen möchten, müssten sich jedoch vor "Greenwashing" hüten. Sie sollten sorgfältig prüfen, in welche grünen Anleihen sie anlegen würden. Es bedürfe einer Standardisierung, um Green Bonds miteinander vergleichen zu können, und Emittenten müssten die Marktstandards für Transparenz, Offenlegung und Berichterstattung einhalten. Es sei wichtig, den Markt für grüne Anleihen ganzheitlich zu betrachten, um die Anlagemöglichkeit und das Ausfallrisiko richtig einzuschätzen.
Ein erheblicher Teil der grünen Anleihen werde von Banken, Regierungen, überstaatlichen Organisationen und Energieversorgern ausgegeben. Dasselbe gelte für den Markt für Sozialanleihen, die mehrheitlich von Staaten emittiert würden. Das stelle eine Herausforderung für Investoren dar, die ihre Risiken streuen möchten.
Nach einer Auswertung der International Capital Market Association (ICMA) zu grünen und sozialen Anleihen, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen orientieren würden, könnte der Markt für beide Segmente langfristig stark wachsen. Angesichts der weltweiten Aktivitäten im Sinne der Nachhaltigkeit könnten Anleger nach Scott Freedmans Meinung damit rechnen, dass das Angebot stark steigen werde. Insbesondere vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden Weltwirtschaft, niedriger Inflation und abnehmender Dollarliquidität sei dies eine gute Nachricht. (25.09.2019/alc/a/a)
Der Markt für Green Bonds sei in der ersten Jahreshälfte 2019 gegenüber 2018 sehr stark um 48 Prozent gestiegen. Allerdings würden grüne Anleihen im Verhältnis zum weltweiten Anleihemarkt immer noch nur einen Bruchteil ausmachen.
Investoren, die Anlage-Risiken im Zusammenhang mit dem Klimawandel begrenzen möchten, müssten sich jedoch vor "Greenwashing" hüten. Sie sollten sorgfältig prüfen, in welche grünen Anleihen sie anlegen würden. Es bedürfe einer Standardisierung, um Green Bonds miteinander vergleichen zu können, und Emittenten müssten die Marktstandards für Transparenz, Offenlegung und Berichterstattung einhalten. Es sei wichtig, den Markt für grüne Anleihen ganzheitlich zu betrachten, um die Anlagemöglichkeit und das Ausfallrisiko richtig einzuschätzen.
Ein erheblicher Teil der grünen Anleihen werde von Banken, Regierungen, überstaatlichen Organisationen und Energieversorgern ausgegeben. Dasselbe gelte für den Markt für Sozialanleihen, die mehrheitlich von Staaten emittiert würden. Das stelle eine Herausforderung für Investoren dar, die ihre Risiken streuen möchten.
Nach einer Auswertung der International Capital Market Association (ICMA) zu grünen und sozialen Anleihen, die sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen orientieren würden, könnte der Markt für beide Segmente langfristig stark wachsen. Angesichts der weltweiten Aktivitäten im Sinne der Nachhaltigkeit könnten Anleger nach Scott Freedmans Meinung damit rechnen, dass das Angebot stark steigen werde. Insbesondere vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden Weltwirtschaft, niedriger Inflation und abnehmender Dollarliquidität sei dies eine gute Nachricht. (25.09.2019/alc/a/a)


