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Großbritannien: Verbraucherpreisinflation leicht auf dem Rückzug
28.11.25 11:21
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Im September sank die britische Wirtschaftsleistung unerwartet um 0,1%, obgleich der Vormonat abwärts korrigiert wurde (auf 0,0%), so die Analysten von Postbank Research.
Dies habe zur Folge gehabt, dass im dritten Quartal das BIP lediglich um 0,1% zum Vorquartal bzw. um 1,3% zum Vorjahresquartal zugelegt habe.
Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 4,8% zum Vorjahr im September nach 5,0% im August leicht abgenommen. Die Arbeitslosenquote sei unerwartet kräftig auf 5,0 Prozent geklettert.
Der Gesamt-PMI sei im November von 52,2 auf 50,5 Punkte gestiegen. Der Dienstleistungssektor sei von 52,3 auf 50,5 Punkte gesunken, der Industrie-PMI von 49,7 auf 50,2 gestiegen. Der Bau-PMI sei im Oktober von 46,2 auf 44,1 gefallen.
Die Inflationsrate sei im Oktober geringer als erwartet auf 3,6% gesunken, die Kerninflationsrate erwartungsgemäß von 3,6 auf 3,5% und die Dienstleistungsinflation etwas stärker als erwartet von 4,7% auf 4,5%.
Anfang November habe die Bank of England (BoE) den Leitzins in einem knappen Entscheid unverändert bei 4,0% belassen. Via Overnight Index Swaps werde eine Zinssenkung im Dezember nun mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit eingepreist. Entscheidend für die Renditeentwicklung dürfte das Herbstbudget der Schatzkanzlerin Reeves am 26. November werden.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,35% Mitte Oktober bis auf 4,62% Anfang November gestiegen als Zweifel an den Bemühungen, das Haushaltsdefizit einzudämmen, aufgekommen seien. Die der 30-jährigen seien bis auf 5,57% gestiegen. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50% notieren. (Zinsbulletin vom November 2025) (28.11.2025/alc/a/a)
Dies habe zur Folge gehabt, dass im dritten Quartal das BIP lediglich um 0,1% zum Vorquartal bzw. um 1,3% zum Vorjahresquartal zugelegt habe.
Am Arbeitsmarkt habe der Lohndruck mit einem Anstieg um 4,8% zum Vorjahr im September nach 5,0% im August leicht abgenommen. Die Arbeitslosenquote sei unerwartet kräftig auf 5,0 Prozent geklettert.
Die Inflationsrate sei im Oktober geringer als erwartet auf 3,6% gesunken, die Kerninflationsrate erwartungsgemäß von 3,6 auf 3,5% und die Dienstleistungsinflation etwas stärker als erwartet von 4,7% auf 4,5%.
Anfang November habe die Bank of England (BoE) den Leitzins in einem knappen Entscheid unverändert bei 4,0% belassen. Via Overnight Index Swaps werde eine Zinssenkung im Dezember nun mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit eingepreist. Entscheidend für die Renditeentwicklung dürfte das Herbstbudget der Schatzkanzlerin Reeves am 26. November werden.
Die Renditen zehnjähriger britischer Staatsanleihen (Gilts) seien von 4,35% Mitte Oktober bis auf 4,62% Anfang November gestiegen als Zweifel an den Bemühungen, das Haushaltsdefizit einzudämmen, aufgekommen seien. Die der 30-jährigen seien bis auf 5,57% gestiegen. Auf Sicht von sechs Monaten dürften zehnjährige Gilts bei etwa 4,50% notieren. (Zinsbulletin vom November 2025) (28.11.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


