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Großbritannien: Monetary Policy Committee belässt Leitzins bei 0,25%
03.02.17 10:44
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das Monetary Policy Committee (MPC) der Bank of England (BoE) hat gestern wie erwartet den Leitzins bei 0,25% belassen, so die Analysten von Postbank Research.
Zudem würden die Ankäufe von Staats- und Unternehmensanleihen im bisherigen Rahmen fortgeführt. Alle Entscheidungen seien dabei einstimmig ausgefallen. Im begleitenden Statement zur Entscheidung würden die Komitee-Mitglieder darauf hinweisen, dass die konjunkturelle Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2016 nach dem Brexit-Votum besser ausgefallen sei, als im Vorfeld ihrerseits erwartet worden sei. Neben einer global höheren konjunkturellen Dynamik werde dies als weiterer Grund dafür angeführt, dass die Währungshüter für 2017 mit +2,0% nunmehr ein stärkeres BIP-Wachstum als bislang erwarten würden. Um die wirtschaftliche Entwicklung nicht zu gefährden, seien die MPC-Mitglieder unter den gegebenen Umständen zudem bereit, die Abweichung der Inflationsrate von ihrer Zielgröße über einen längeren Zeitraum als üblich zu tolerieren.
Der Aufschwung am US-Arbeitsmarkt habe sich bis zuletzt fortgesetzt. Allerdings habe sich 2016 im Vergleich zu den Vorjahren das Beschäftigungswachstum abgeschwächt, während sich der Rückgang der Arbeitslosenquote verlangsamt habe. Dies führen die Analysten von Postbank Research nur teilweise auf die langsamere konjunkturelle Gangart zurück. Vielmehr dürfte der Beschäftigungsaufbau nach mehreren Jahren kontinuierlicher Verbesserungen aufgrund eines zunehmend ausgedünnten Angebots an verfügbaren Arbeitskräften immer häufiger an Grenzen stoßen. Die die Analysten von Postbank Research gehen deshalb für Januar von einer Abschwächung des Stellenzuwachses auf 150 Tsd. gegenüber dem Vormonat aus. Die am Mittwoch veröffentlichten, überraschend starken ADP-Daten für die Beschäftigung im privaten Sektor der US-Wirtschaft würden aber ein Aufwärtsrisiko für die Analysten-Prognose darstellen. Die Arbeitslosenquote sollte auf ihrem bisherigen Niveau von 4,7% verharren.
Die Stimmung der US-Unternehmen habe sich in den letzten Monaten deutlich verbessert. So sei der ISM-Index für den Dienstleistungssektor jüngst zweimal in Folge gestiegen und habe das Jahr 2016 mit 56,6 Punkten auf seinem Jahreshoch beendet. Zum Jahresauftakt erwarten die Analysten von Postbank Research ein weiteres moderates Plus um 0,2 auf 56,8 Punkte. (03.02.2017/alc/a/a)
Zudem würden die Ankäufe von Staats- und Unternehmensanleihen im bisherigen Rahmen fortgeführt. Alle Entscheidungen seien dabei einstimmig ausgefallen. Im begleitenden Statement zur Entscheidung würden die Komitee-Mitglieder darauf hinweisen, dass die konjunkturelle Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2016 nach dem Brexit-Votum besser ausgefallen sei, als im Vorfeld ihrerseits erwartet worden sei. Neben einer global höheren konjunkturellen Dynamik werde dies als weiterer Grund dafür angeführt, dass die Währungshüter für 2017 mit +2,0% nunmehr ein stärkeres BIP-Wachstum als bislang erwarten würden. Um die wirtschaftliche Entwicklung nicht zu gefährden, seien die MPC-Mitglieder unter den gegebenen Umständen zudem bereit, die Abweichung der Inflationsrate von ihrer Zielgröße über einen längeren Zeitraum als üblich zu tolerieren.
Der Aufschwung am US-Arbeitsmarkt habe sich bis zuletzt fortgesetzt. Allerdings habe sich 2016 im Vergleich zu den Vorjahren das Beschäftigungswachstum abgeschwächt, während sich der Rückgang der Arbeitslosenquote verlangsamt habe. Dies führen die Analysten von Postbank Research nur teilweise auf die langsamere konjunkturelle Gangart zurück. Vielmehr dürfte der Beschäftigungsaufbau nach mehreren Jahren kontinuierlicher Verbesserungen aufgrund eines zunehmend ausgedünnten Angebots an verfügbaren Arbeitskräften immer häufiger an Grenzen stoßen. Die die Analysten von Postbank Research gehen deshalb für Januar von einer Abschwächung des Stellenzuwachses auf 150 Tsd. gegenüber dem Vormonat aus. Die am Mittwoch veröffentlichten, überraschend starken ADP-Daten für die Beschäftigung im privaten Sektor der US-Wirtschaft würden aber ein Aufwärtsrisiko für die Analysten-Prognose darstellen. Die Arbeitslosenquote sollte auf ihrem bisherigen Niveau von 4,7% verharren.
Die Stimmung der US-Unternehmen habe sich in den letzten Monaten deutlich verbessert. So sei der ISM-Index für den Dienstleistungssektor jüngst zweimal in Folge gestiegen und habe das Jahr 2016 mit 56,6 Punkten auf seinem Jahreshoch beendet. Zum Jahresauftakt erwarten die Analysten von Postbank Research ein weiteres moderates Plus um 0,2 auf 56,8 Punkte. (03.02.2017/alc/a/a)
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| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


