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Großbritannien: Inflation rückt wieder in den Fokus
18.11.25 09:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die letzte Woche veröffentlichten Daten zeigten in den drei Monaten bis September einen Anstieg der Arbeitslosenquote im Vereinigten Königreich auf 5,0%, den höchsten Stand seit Mitte 2021, so die Analysten von Postbank Research.
Das BIP-Wachstum habe sich im dritten Quartal auf 0,1% ggü. Vorquartal verlangsamt und das Wachstum ggü. Vorjahr bei 1,3% gelegen. Das monatliche BIP sei im September um 0,1% geschrumpft. Diese Daten hätten die Erwartungen einer weiteren Zinssenkung durch die
Bank of England im Dezember verstärkt. Der Fokus dürfte sich diese Woche auf Inflations- und Stimmungsindikatoren verlagern. Am Mittwoch werde die Verbraucherpreisinflation für Oktober veröffentlicht: Die Inflation bei den Dienstleistungen (im September immer noch bei 4,7%) werde für die Einschätzung, ob sich die Desinflation in gleichem Tempo fortsetzen könne, von Bedeutung sein. Das GfK-Verbrauchervertrauen für November (Donnerstag) dürfte nach der Verbesserung im Oktober keine weiteren Zuwächse verzeichnen. Die offiziellen Einzelhandelsumsatzdaten für Oktober würden am Freitag veröffentlicht, ebenso wie die S&P Global UK-Einkaufsmanagerindices für November. Die vorherigen Einkaufsmanagerindices für Oktober hätten einen Anstieg sowohl beim EMI für das verarbeitende Gewerbe als auch beim EMI für Dienstleistungen (auf jeweils 49,7 bzw. 52,3) gezeigt.
Fazit: Die jüngsten enttäuschenden Daten zu Arbeitsmarkt und Wachstum sowie die Inflationszahlen dieser Woche dürften die nächsten Schritte der BoE bestimmen. Postbank Research gehe davon aus, dass der geldpolitische Ausschuss seinen "schrittweisen und vorsichtigen" Ansatz der geldpolitischen Lockerung beibehalten werde. Das Basisszenario von Postbank Research sehe immer noch zwei weitere Zinssenkungen bis September 2026 vor, wodurch der Leitzins auf 3,5% zurückgehen würde. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 17.11.2025) (18.11.2025/alc/a/a)
Das BIP-Wachstum habe sich im dritten Quartal auf 0,1% ggü. Vorquartal verlangsamt und das Wachstum ggü. Vorjahr bei 1,3% gelegen. Das monatliche BIP sei im September um 0,1% geschrumpft. Diese Daten hätten die Erwartungen einer weiteren Zinssenkung durch die
Bank of England im Dezember verstärkt. Der Fokus dürfte sich diese Woche auf Inflations- und Stimmungsindikatoren verlagern. Am Mittwoch werde die Verbraucherpreisinflation für Oktober veröffentlicht: Die Inflation bei den Dienstleistungen (im September immer noch bei 4,7%) werde für die Einschätzung, ob sich die Desinflation in gleichem Tempo fortsetzen könne, von Bedeutung sein. Das GfK-Verbrauchervertrauen für November (Donnerstag) dürfte nach der Verbesserung im Oktober keine weiteren Zuwächse verzeichnen. Die offiziellen Einzelhandelsumsatzdaten für Oktober würden am Freitag veröffentlicht, ebenso wie die S&P Global UK-Einkaufsmanagerindices für November. Die vorherigen Einkaufsmanagerindices für Oktober hätten einen Anstieg sowohl beim EMI für das verarbeitende Gewerbe als auch beim EMI für Dienstleistungen (auf jeweils 49,7 bzw. 52,3) gezeigt.
Fazit: Die jüngsten enttäuschenden Daten zu Arbeitsmarkt und Wachstum sowie die Inflationszahlen dieser Woche dürften die nächsten Schritte der BoE bestimmen. Postbank Research gehe davon aus, dass der geldpolitische Ausschuss seinen "schrittweisen und vorsichtigen" Ansatz der geldpolitischen Lockerung beibehalten werde. Das Basisszenario von Postbank Research sehe immer noch zwei weitere Zinssenkungen bis September 2026 vor, wodurch der Leitzins auf 3,5% zurückgehen würde. (PERSPEKTIVEN Week up front vom 17.11.2025) (18.11.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


