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Großbritannien: Die Falken im MPC blicken auf September-Inflationsdaten
17.10.18 09:42
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Nachdem die Inflationsrate in Großbritannien im August ihre Abwärtstendenz gestoppt und auf 2,7% zugelegt hatte, dürften die Septemberdaten gerade von Seiten des geldpolitischen Entscheidungskomitees (MPC) der Bank of England (BoE) besonders beachtet werden, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Zuletzt hätten bereits gute BIP-Wachstumsraten - die Veränderung zwischen Juni und August gegenüber dem Vortrimester sei mit 0,7% so hoch wie zuletzt Anfang 2017 gewesen - die Notenbanker in ihrem Vorhaben gestützt, die Leitzinsen graduell weiter anzuheben. Gestern hätten auch die Arbeitsmarktdaten ein "hawkisches" Vorgehen des MPC untermauert, in dem das Lohnwachstum (ohne Bonuszahlungen) mit 3,1% gg. Vj. auf den höchsten Wert seit knapp zehn Jahren angezogen habe. Im Hinblick auf die Teuerungsrate würden die Analysten heute hingegen einen kleinen Dämpfer für weitere Zinserhöhungsphantasien erwarten. So würden sie sowohl für die allgemeine Rate als auch die Kerninflationsrate mit einem Rückgang um jeweils 0,2 Prozentpunkte auf 2,5% bzw. 1,9% rechnen.
Gestern habe das unerwartete hohe Lohnwachstum bereits das zu Wochenbeginn durch die Gefahr eines ungeregelten "Brexit" unter Druck geratene Britische Pfund gestützt. Lägen die Inflationsdaten heute signifikant über den Erwartungen der Analysten, dürfte dies den Euro zum Pfund weiter unter der Marke von 0,88 GBP halten. (17.10.2018/alc/a/a)
Zuletzt hätten bereits gute BIP-Wachstumsraten - die Veränderung zwischen Juni und August gegenüber dem Vortrimester sei mit 0,7% so hoch wie zuletzt Anfang 2017 gewesen - die Notenbanker in ihrem Vorhaben gestützt, die Leitzinsen graduell weiter anzuheben. Gestern hätten auch die Arbeitsmarktdaten ein "hawkisches" Vorgehen des MPC untermauert, in dem das Lohnwachstum (ohne Bonuszahlungen) mit 3,1% gg. Vj. auf den höchsten Wert seit knapp zehn Jahren angezogen habe. Im Hinblick auf die Teuerungsrate würden die Analysten heute hingegen einen kleinen Dämpfer für weitere Zinserhöhungsphantasien erwarten. So würden sie sowohl für die allgemeine Rate als auch die Kerninflationsrate mit einem Rückgang um jeweils 0,2 Prozentpunkte auf 2,5% bzw. 1,9% rechnen.
Gestern habe das unerwartete hohe Lohnwachstum bereits das zu Wochenbeginn durch die Gefahr eines ungeregelten "Brexit" unter Druck geratene Britische Pfund gestützt. Lägen die Inflationsdaten heute signifikant über den Erwartungen der Analysten, dürfte dies den Euro zum Pfund weiter unter der Marke von 0,88 GBP halten. (17.10.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


