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Griechenland-Anleihen: weiter meiden - das große Zittern um den Troika-Bericht
05.09.12 16:14
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Die Analysten von Anleihencheck Research empfehlen nach wie vor, Staatsanleihen von Griechenland zu meiden.
Die sogenannte Troika solle heute in Athen eintreffen und über den Zustand Griechenlands berichten. Die Experten dürften dann vermutlich in den kommenden zwei Wochen einen Bericht vorlegen, woraus die EZB und der IWF ableiten dürften, ob dem hochverschuldeten Land weitere Staatshilfen gewährt würden.
Marktteilnehmer würden aktuell wohl eher auf weitere finanzielle Unterstützungen und auf einen Verbleib des Landes in der Eurozone wetten. Denn die Kurse von griechischen Anleihen und Aktien würden weiter steigen.
Für das hochverschuldete Griechenland seien zuletzt erste positive Wirtschaftsdaten gemeldet worden. So habe die Produktion erstmals seit geraumer Zeit wieder gesteigert werden können. Dem Statistikamt Elstat zufolge sei es im Juni zu einem Anstieg der Produktion um 0,3% gg. VJ gekommen. Gegenüber dem Vormonat habe es mit +4,0% den zweiten Produktionsanstieg hintereinander gegeben. Die Zuwächse seien vor allem dem Bergbau und den Versorgern geschuldet, wo es jeweils zu zweistelligen Wachstumsraten gekommen sei. In der klassischen Industrie sei die Produktion dagegen um 4,3% geschrumpft.
Dennoch sollte sich Griechenlands Wirtschaft in diesem Jahr weiterhin sehr schwach entwickeln. Bei einer Arbeitslosenquote von über 23% prognostiziere IOBE einen BIP-Rückgang um 6,7%. Damit steuere das Land auf das fünfte Rezessionsjahr in Folge zu.
Auch wenn der Troika-Bericht positiv ausfalle, sollten auf Werterhalt bedachte Anleger um den Schuldner Griechenland weiterhin einen großen Bogen machen. Viele Marktteilnehmer würden eine Insolvenz und einen sogenannten "Grexit" weiterhin nicht ausschließen, so dass mögliche Renditechancen unverhältnismäßig hohen Risiken gegenüberstünden.
Daher sollten Anleger Anleihen von Griechenland weiter meiden, raten die Analysten von Anleihencheck Research. Die Anleihe (GR0128010676/ WKN A1G1UA) habe sich weiter auf 23,75% erholen können. (Analyse vom 05.09.2012) (05.09.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die sogenannte Troika solle heute in Athen eintreffen und über den Zustand Griechenlands berichten. Die Experten dürften dann vermutlich in den kommenden zwei Wochen einen Bericht vorlegen, woraus die EZB und der IWF ableiten dürften, ob dem hochverschuldeten Land weitere Staatshilfen gewährt würden.
Marktteilnehmer würden aktuell wohl eher auf weitere finanzielle Unterstützungen und auf einen Verbleib des Landes in der Eurozone wetten. Denn die Kurse von griechischen Anleihen und Aktien würden weiter steigen.
Für das hochverschuldete Griechenland seien zuletzt erste positive Wirtschaftsdaten gemeldet worden. So habe die Produktion erstmals seit geraumer Zeit wieder gesteigert werden können. Dem Statistikamt Elstat zufolge sei es im Juni zu einem Anstieg der Produktion um 0,3% gg. VJ gekommen. Gegenüber dem Vormonat habe es mit +4,0% den zweiten Produktionsanstieg hintereinander gegeben. Die Zuwächse seien vor allem dem Bergbau und den Versorgern geschuldet, wo es jeweils zu zweistelligen Wachstumsraten gekommen sei. In der klassischen Industrie sei die Produktion dagegen um 4,3% geschrumpft.
Auch wenn der Troika-Bericht positiv ausfalle, sollten auf Werterhalt bedachte Anleger um den Schuldner Griechenland weiterhin einen großen Bogen machen. Viele Marktteilnehmer würden eine Insolvenz und einen sogenannten "Grexit" weiterhin nicht ausschließen, so dass mögliche Renditechancen unverhältnismäßig hohen Risiken gegenüberstünden.
Daher sollten Anleger Anleihen von Griechenland weiter meiden, raten die Analysten von Anleihencheck Research. Die Anleihe (GR0128010676/ WKN A1G1UA) habe sich weiter auf 23,75% erholen können. (Analyse vom 05.09.2012) (05.09.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.


