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Griechenland-Anleihen: Vor dem Hintergrund zu erwartender Neuwahlen weiter uninteressant
10.05.12 10:49
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Die Analysten von Anleihencheck Research raten weiterhin, Staatsanleihen von Griechenland zu meiden.
Griechenland halte diese Woche die Kapitalmärkte weiter in Atem. Nach den enttäuschenden Wahlergebnissen vom Wochenende sei auch im Wochenverlauf bisher keine Einigung bei der Regierungsbildung erzielt worden. Nachdem nun gestern Abend Sondierungsgespräche zur Bildung einer Koalitionsregierung im zweiten Anlauf gescheitert seien, stehe heute, der dritte und letzte Anlauf auf der Agenda. So würden nun die Sozialisten versuchen, mit den Radikalen zu verhandeln. Da sich diese aber in den bisherigen Gesprächen uneinsichtig gezeigt hätten und weiterhin die Sparzusagen Griechenlands gegenüber der EU aufkündigen wollten, werde auch heute mit keinen positiven Nachrichten aus Athen gerechnet.
Dann dürften Neuwahlen in Griechenland anstehen. In diesem Fall bleibe nur zu hoffen, dass die griechische Bevölkerung, beim erneuten Gang zur Wahl-Urne eine weisere Entscheidung treffe.
Sollten die bisher mit der EU vereinbarten Absprachen und Sparzusagen von der neuen Regierung in Athen nicht eingehalten werden, wäre dies das Ende der Finanzhilfen aus dem Ausland. Danach wäre eine Staatspleite Griechenlands nach Einschätzung vieler Experten wohl unausweichlich. Dies dürfte zwar nicht im Interesse der EU und Griechenland liegen, doch halte man die radikalen Parteien für unberechenbar, so dass von dieser Seite große Gefahr für die Kapitalmärkte drohe.
Solange sich keine einvernehmliche Lösung in Griechenland abzeichnet, sollten Anleger Anleihen von Griechenland weiter meiden, raten die Analysten von Anleihencheck Research. Die Anleihe (ISIN GR0128010676 / WKN A1G1UA) ist vor dem Hintergrund der aktuellen Nachrichtenlage von 25,25% zu Beginn der Woche auf inzwischen 19,52% eingebrochen. (Analyse vom 10.05.2012) (10.05.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Griechenland halte diese Woche die Kapitalmärkte weiter in Atem. Nach den enttäuschenden Wahlergebnissen vom Wochenende sei auch im Wochenverlauf bisher keine Einigung bei der Regierungsbildung erzielt worden. Nachdem nun gestern Abend Sondierungsgespräche zur Bildung einer Koalitionsregierung im zweiten Anlauf gescheitert seien, stehe heute, der dritte und letzte Anlauf auf der Agenda. So würden nun die Sozialisten versuchen, mit den Radikalen zu verhandeln. Da sich diese aber in den bisherigen Gesprächen uneinsichtig gezeigt hätten und weiterhin die Sparzusagen Griechenlands gegenüber der EU aufkündigen wollten, werde auch heute mit keinen positiven Nachrichten aus Athen gerechnet.
Dann dürften Neuwahlen in Griechenland anstehen. In diesem Fall bleibe nur zu hoffen, dass die griechische Bevölkerung, beim erneuten Gang zur Wahl-Urne eine weisere Entscheidung treffe.
Solange sich keine einvernehmliche Lösung in Griechenland abzeichnet, sollten Anleger Anleihen von Griechenland weiter meiden, raten die Analysten von Anleihencheck Research. Die Anleihe (ISIN GR0128010676 / WKN A1G1UA) ist vor dem Hintergrund der aktuellen Nachrichtenlage von 25,25% zu Beginn der Woche auf inzwischen 19,52% eingebrochen. (Analyse vom 10.05.2012) (10.05.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen. Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.


