Geldpolitik auf Messers Schneide: Mitten zwischen Inflation und Deflation


20.01.14 09:27
fairesearch

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Wichtigster Einflussfaktor auf den Trend an den internationalen Finanzmärkten ist noch immer die ultra-expansive Geldpolitik der Notenbanken, so Dr. Eberhardt Unger von "fairesearch".

Diese würden sich in der Hauptsache an der Entwicklung der Teuerungsraten orientieren. Inflation sei genauso gefürchtet wie Deflation. Solange die Konsumentenpreise zwischen 0% und 2% steigen würden, sei ein hohes Maß an Preisstabilität erreicht und die Zentralbanken könnten abwarten. Doch 0% Leitzinsen und quantitative Lockerungen (QE) seien eigentlich des Guten schon zu viel.

Die Konjunkturerwartungen an den Börsen, gestützt auf zahlreiche Frühindikatoren, seien überwiegend optimistisch. Das Pendel könnte wegen der ultra-expansiven Geldpolitik durchaus in Richtung mehr Inflation ausschlagen. Wünschenswert wäre eine Rückkehr zu einer "normalen" Geldpolitik, die weder expansiv noch restriktiv wirke. (Ausgabe vom 19.01.2014) (20.01.2014/alc/a/a)