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Geldpolitik: Liquidität wird großes Anlagethema 2014
03.01.14 10:58
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Sicher ist schon jetzt: Die drei großen Anlagethemen 2014 und darüber hinaus heißen: Liquidität, Liquidität, Liquidität - Liquidität, welche von den Zentralbanken in die Geld- und indirekt auch in die Kapitalmärkte gepumpt wird, so die Analysten von Allianz Global Investors.
Eine Entwicklung, die wir schon seit Jahren mit Argusaugen beobachten würden und die durch das jüngste "Tapering" (also die Verringerung der Anleihekäufe), das die US-amerikanische Zentralbank noch vor Weihnachten eingeleitet habe, maximal sanft abgebremst werde.
Die Preisstabilität als Zielgröße sei bei den Zentralbanken dabei längst aus dem Blick geraten. Gut nur, dass eh kein Inflationsdruck am Horizont erkennbar sei. Das würden weder die Entwicklung der globalen Geldmenge noch die Kapazitätsauslastungen oder die Arbeitsmärkte hergeben.
Die Zentralbanken wollten die Investoren weiter die "Risikoleiter" hinauftreiben. Das sei natürlich nur sinnvoll, wenn auch Wachstum und Unternehmensgewinne nachkämen. Dies umso mehr, da die Kurszuwächse der letzten Monate an den großen Aktienmärkten maßgeblich durch eine Bewertungsexpansion ("multiple expansion") getrieben worden seien. Die Gewinnerwartungen an das neue Jahr könnten zwar als realistisch gewertet werden, seien aber dennoch ambitioniert.
Wie also sehe es mit dem Wachstum aus? Die globalen Konjunkturdaten hätten sich im Jahresverlauf zunehmend verbessert. Gleichzeitig würden sich die Anzeichen eines wieder stärkeren regionalen Gleichlaufs zwischen den Industrie- und den sich entwickelnden Staaten mehren. Positive Früh- und Stimmungsindikatoren würden auf eine anhaltende Aufhellung des konjunkturellen Umfelds in den kommenden Monaten hindeuten.
Natürlich gebe es auch 2014 Risiken und Nebenwirkungen, die beobachtet werden wollten. Liquidität neige zur Blasenbildung, auch wenn solche bei Aktien noch nicht erkennbar seien.
So starten wir ins neue Jahr mit der Empfehlung, risikobehaftete Vermögungsklassen übergewichtet zu belassen und mögliche Rücksetzer zur Aufstockung von Positionen zu nutzen, so die Analysten von Allianz Global Investors. (Ausgabe Januar 2014) (03.01.2014/alc/a/a)
Eine Entwicklung, die wir schon seit Jahren mit Argusaugen beobachten würden und die durch das jüngste "Tapering" (also die Verringerung der Anleihekäufe), das die US-amerikanische Zentralbank noch vor Weihnachten eingeleitet habe, maximal sanft abgebremst werde.
Die Preisstabilität als Zielgröße sei bei den Zentralbanken dabei längst aus dem Blick geraten. Gut nur, dass eh kein Inflationsdruck am Horizont erkennbar sei. Das würden weder die Entwicklung der globalen Geldmenge noch die Kapazitätsauslastungen oder die Arbeitsmärkte hergeben.
Wie also sehe es mit dem Wachstum aus? Die globalen Konjunkturdaten hätten sich im Jahresverlauf zunehmend verbessert. Gleichzeitig würden sich die Anzeichen eines wieder stärkeren regionalen Gleichlaufs zwischen den Industrie- und den sich entwickelnden Staaten mehren. Positive Früh- und Stimmungsindikatoren würden auf eine anhaltende Aufhellung des konjunkturellen Umfelds in den kommenden Monaten hindeuten.
Natürlich gebe es auch 2014 Risiken und Nebenwirkungen, die beobachtet werden wollten. Liquidität neige zur Blasenbildung, auch wenn solche bei Aktien noch nicht erkennbar seien.
So starten wir ins neue Jahr mit der Empfehlung, risikobehaftete Vermögungsklassen übergewichtet zu belassen und mögliche Rücksetzer zur Aufstockung von Positionen zu nutzen, so die Analysten von Allianz Global Investors. (Ausgabe Januar 2014) (03.01.2014/alc/a/a)


