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Geldpolitik: EZB senkt Leitzins wie erwartet
17.04.25 16:17
Der Aktionär
Kulmbach (www.anleihencheck.de) - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag wie erwartet an der Zinsschraube gedreht und den Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt, so Jan-Paul Fóri vom Anlegermagazin "Der Aktionär".
Der Einlagensatz liege damit nun bei 2,25 Prozent. Mit diesem Schritt reagiere die Notenbank auf die rückläufige Inflation und das schwächelnde konjunkturelle Umfeld im Euroraum.
Die Marktteilnehmer hätten diesen Zinsschritt bereits weitgehend eingepreist - und sähen ihn als klares Signal: Die EZB setze ihren Kurs der geldpolitischen Lockerung fort. Gleichzeitig betone die Zentralbank jedoch ihre vorsichtige Haltung. Geopolitische Spannungen sowie die anhaltende wirtschaftliche Unsicherheit würden keinen Spielraum für überstürzte Maßnahmen lassen.
In ihrer geldpolitischen Stellungnahme habe die EZB betont, dass sich der Wirtschaftsausblick im Euroraum "verschlechtert" habe * maßgeblich aufgrund der zunehmenden Handelsspannungen. Diese würden nicht nur das Vertrauen von Haushalten und Unternehmen belasten, sondern auch die Finanzierungsbedingungen verschärfen. Die Märkte hätten bereits spürbar volatil auf die jüngsten Entwicklungen reagiert.
Trotz der vorsichtigen Töne zur wirtschaftlichen Entwicklung zeige sich die EZB mit Blick auf die Inflation deutlich optimistischer: Der so genannte Disinflationsprozess - also die schrittweise Rückkehr der Inflation auf ein niedrigeres Niveau - verlaufe "planmäßig". Die meisten Indikatoren für die Kerninflation würden laut EZB darauf hindeuten, dass sich die Teuerungsrate mittelfristig stabil im Bereich des angestrebten Zielwerts von zwei Prozent einpendeln dürfte.
In einer ersten Reaktion falle der Euro nach dem EZB-Zinsentscheid auf ein Tagestief bei 1,1336 Dollar. Auch der DAX gebe leicht nach. Rund eine halbe Stunde nach dem Zinsentscheid notiere das Börsenbarometer bei 21.215 Zählern und damit rund ein halbes Prozent unter dem Vortagsschlusskurs. Gleichwohl könne der DAX die 21.000-Punkte-Marke damit vorerst verteidigen. (17.04.2025/alc/a/a)
Der Einlagensatz liege damit nun bei 2,25 Prozent. Mit diesem Schritt reagiere die Notenbank auf die rückläufige Inflation und das schwächelnde konjunkturelle Umfeld im Euroraum.
In ihrer geldpolitischen Stellungnahme habe die EZB betont, dass sich der Wirtschaftsausblick im Euroraum "verschlechtert" habe * maßgeblich aufgrund der zunehmenden Handelsspannungen. Diese würden nicht nur das Vertrauen von Haushalten und Unternehmen belasten, sondern auch die Finanzierungsbedingungen verschärfen. Die Märkte hätten bereits spürbar volatil auf die jüngsten Entwicklungen reagiert.
Trotz der vorsichtigen Töne zur wirtschaftlichen Entwicklung zeige sich die EZB mit Blick auf die Inflation deutlich optimistischer: Der so genannte Disinflationsprozess - also die schrittweise Rückkehr der Inflation auf ein niedrigeres Niveau - verlaufe "planmäßig". Die meisten Indikatoren für die Kerninflation würden laut EZB darauf hindeuten, dass sich die Teuerungsrate mittelfristig stabil im Bereich des angestrebten Zielwerts von zwei Prozent einpendeln dürfte.
In einer ersten Reaktion falle der Euro nach dem EZB-Zinsentscheid auf ein Tagestief bei 1,1336 Dollar. Auch der DAX gebe leicht nach. Rund eine halbe Stunde nach dem Zinsentscheid notiere das Börsenbarometer bei 21.215 Zählern und damit rund ein halbes Prozent unter dem Vortagsschlusskurs. Gleichwohl könne der DAX die 21.000-Punkte-Marke damit vorerst verteidigen. (17.04.2025/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,15 % | 2,15 % | - % | 0,00% | 31.05./17:30 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XFARIV001614 | 2,40 % | 2,15 % | ||


