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Geldpolitik: Blick auf das Notenbanktreffen in Jackson Hole gerichtet
19.08.24 14:30
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nach den teilweise heftigen Kursverlusten der Vorwochen setzte an den Aktienmärkten eine spürbare Erholung ein, so die Analysten der DekaBank.
Viele Marktteilnehmer würden sich verwundert die Augen über die schnelle Entspannung reiben, die von einer Reihe von Indikatoren unterstützt worden sei. Die Sorgen um eine drohende Rezession in den USA scheinen auf einmal wieder übertrieben angesichts guter Daten zum US-Arbeitsmarkt und zu den Konsumausgaben der privaten Haushalte, so die Analysten der DekaBank. Die jüngsten Informationen würden darauf hindeuten, dass Verbraucher zwar selektiver, aber immer noch ausgabefreudig seien.
Auch die neuen Inflationsdaten hätten wenig Anlass zur Kritik gegeben. Zum ersten Mal seit 2021 habe die Gesamtinflation dort unter der Marke von 3% und damit nahe des angestrebten Inflationsziels von 2% gelegen. Diese Daten hätten für vorsichtigen Optimismus gesorgt, da sie auf eine erfolgreiche Inflationsbekämpfung hindeuten würden und somit grünes Licht für eine Zinssenkung der US-Notenbank FED im September geben würden.
In Europa hätten die Unternehmen trotz der trüben Konjunkturlage ein eher positives Bild ihrer Geschäftsentwicklung gemalt. Im vergangenen Quartal hätten sie ihre Gewinne weiter steigern können. Trotz dieses Aufatmens würden die Finanzmärkte anfällig bleiben. So liege etwa die Kerninflation in den USA, die besonders die Preisdynamik bei Dienstleistungen abbilde, noch hartnäckig über der Schwelle von 3%.
Der Blick in dieser Woche richte sich vorrangig auf das bevorstehende Notenbanktreffen in Jackson Hole. Notenbanker und Ökonomen aus aller Welt kämen dort zusammen, um ihre Einschätzungen zur weiteren geldpolitischen Entwicklung zu präsentieren. Von besonderem Interesse seien auch die bevorstehenden Einkaufsmanagerindices aus Europa. Diese würden Aufschluss über die aktuelle konjunkturelle Lage in den größten Volkswirtschaften Europas geben. Zudem stehe der Zinsentscheid der schwedischen Riksbank im Fokus. (19.08.2024/alc/a/a)
Viele Marktteilnehmer würden sich verwundert die Augen über die schnelle Entspannung reiben, die von einer Reihe von Indikatoren unterstützt worden sei. Die Sorgen um eine drohende Rezession in den USA scheinen auf einmal wieder übertrieben angesichts guter Daten zum US-Arbeitsmarkt und zu den Konsumausgaben der privaten Haushalte, so die Analysten der DekaBank. Die jüngsten Informationen würden darauf hindeuten, dass Verbraucher zwar selektiver, aber immer noch ausgabefreudig seien.
In Europa hätten die Unternehmen trotz der trüben Konjunkturlage ein eher positives Bild ihrer Geschäftsentwicklung gemalt. Im vergangenen Quartal hätten sie ihre Gewinne weiter steigern können. Trotz dieses Aufatmens würden die Finanzmärkte anfällig bleiben. So liege etwa die Kerninflation in den USA, die besonders die Preisdynamik bei Dienstleistungen abbilde, noch hartnäckig über der Schwelle von 3%.
Der Blick in dieser Woche richte sich vorrangig auf das bevorstehende Notenbanktreffen in Jackson Hole. Notenbanker und Ökonomen aus aller Welt kämen dort zusammen, um ihre Einschätzungen zur weiteren geldpolitischen Entwicklung zu präsentieren. Von besonderem Interesse seien auch die bevorstehenden Einkaufsmanagerindices aus Europa. Diese würden Aufschluss über die aktuelle konjunkturelle Lage in den größten Volkswirtschaften Europas geben. Zudem stehe der Zinsentscheid der schwedischen Riksbank im Fokus. (19.08.2024/alc/a/a)


