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Französische Staatsanleihen: Der Zickzack-Kurs hält an
11.07.24 08:50
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Laut der Ratingagentur Moody’s hat der Wahlausgang in Frankreich negative Auswirkungen auf die französische Kreditwürdigkeit, so die Analysten der Nord LB.
Wörtlich: "Angesichts der Zwänge, mit denen jede künftige Regierung konfrontiert ist, ist es unwahrscheinlich, dass wir 2025 eine aus-gabenbasierte Haushaltskonsolidierung erleben werden". Zuvor habe S&P ähnliche Bedenken geäußert. Der Zickzack-Kurs bei französischen Staatsanleihen (OATs) halte an. Erst Verkaufsdruck am Dienstag, gestern dann eine Kehrtwende. Renditen zehnjähriger OATs würden um 6 Basispunkte auf 3,18% fallen.
Heute dürften die Juni-Zahlen zu den US-Konsumentenpreisen von besonderer Bedeutung für das Marktgeschehen sein. Hier sei wohl mit einer eher unspektakulären Entwicklung zu rechnen. Dennoch seien die Angaben von sehr hoher Bedeutung für die zukünftige Geldpolitik der FED. Die jüngsten Kommentare von Jerome Powell würden zeigen, dass die Notenbanker in Washington eigentlich gern die FED Funds Target Rate würden verringern wollen; sie würden zunächst allerdings weitere klare Signale für ein Abklingen der Inflationsgefahren benötigen.
Die Inflationserwartungen der privaten Haushalte seien den jüngst veröffentlichten Ergebnissen der Konsumentenbefragung der NY FED folgend zuletzt immerhin etwas zurückgegangen. Dies sei bereits eine erfreuliche Nachricht für das FOMC. In diesem Kontext dürfe man auch die aktuellen Angaben zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung nicht ganz aus dem Auge verlieren. (11.07.2024/alc/a/a)
Wörtlich: "Angesichts der Zwänge, mit denen jede künftige Regierung konfrontiert ist, ist es unwahrscheinlich, dass wir 2025 eine aus-gabenbasierte Haushaltskonsolidierung erleben werden". Zuvor habe S&P ähnliche Bedenken geäußert. Der Zickzack-Kurs bei französischen Staatsanleihen (OATs) halte an. Erst Verkaufsdruck am Dienstag, gestern dann eine Kehrtwende. Renditen zehnjähriger OATs würden um 6 Basispunkte auf 3,18% fallen.
Heute dürften die Juni-Zahlen zu den US-Konsumentenpreisen von besonderer Bedeutung für das Marktgeschehen sein. Hier sei wohl mit einer eher unspektakulären Entwicklung zu rechnen. Dennoch seien die Angaben von sehr hoher Bedeutung für die zukünftige Geldpolitik der FED. Die jüngsten Kommentare von Jerome Powell würden zeigen, dass die Notenbanker in Washington eigentlich gern die FED Funds Target Rate würden verringern wollen; sie würden zunächst allerdings weitere klare Signale für ein Abklingen der Inflationsgefahren benötigen.
Die Inflationserwartungen der privaten Haushalte seien den jüngst veröffentlichten Ergebnissen der Konsumentenbefragung der NY FED folgend zuletzt immerhin etwas zurückgegangen. Dies sei bereits eine erfreuliche Nachricht für das FOMC. In diesem Kontext dürfe man auch die aktuellen Angaben zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung nicht ganz aus dem Auge verlieren. (11.07.2024/alc/a/a)


