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Französische Staatsanleihen im Fadenkreuz der Investoren
25.07.24 10:00
Nord LB
Hannover (www.anleihencheck.de) - Französische Staatsanleihen (OATs) bleiben in der Sommerpause im Fadenkreuz der Investoren, so die Analysten der Nord LB.
Der Risikoaufschlag zu dt. Bunds habe sich wieder auf 71 Basispunkte erhöht. Bei den Anlegern komme es nicht wirklich gut an, dass die Linkspartei La France insoumise (deutsch: unbeugsames Frankreich) einen Gesetzentwurf eingebracht habe, um die Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre wieder rückgängig zu machen. Renditen europäischer Staatsanleihen seien gestern in diesem Umfeld länderübergreifend gestiegen. Der Zins für zehnjährige OATs habe auf Jahressicht sogar 20 Basis-punkte angezogen, während spanische und italienische Papiere satte 18 resp. 26 Basispunkte an Renditerückgängen hätten verzeichnen können. Der Bondmarkt erhebe den warnenden Zeigefinger.
Themenwechsel Regulatorik: Die EZB-Bankenaufsicht rufe die Geldhäuser zu Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines neuen Leitfadens zur Unternehmensführung und Risikokultur auf. Die Konsultationen würden bis zum 16. Oktober laufen. Vize-Chef der Bankenaufsicht Elderson habe explizit darauf hingewiesen, dass in immer noch 17% der Banken im Management kein Mitglied sitze, welches Erfahrung von mehr als fünf Jahren im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie aufweisen könne.
Neben französischen Stimmungsumfragen zu Industrievertrauen und Produktionsaussichten stünden in Europa vor allem Zahlen des ifo-Instituts für Deutschland im Fokus. Von großen Bewegungen bei der Geschäftsbeurteilung und dem Geschäftsklima sei derzeit nicht auszugehen, jedoch dürften die Erwartungen leicht absinken. Erstmals würden heute Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA für Q2/24 veröffentlicht - nach Empfinden der Analysten dürfte das zweite Quartal stärker ausgefallen sein als das Erste, wobei sie aufgrund der neuesten Daten ihre Einschätzung leicht nach oben adjustiert hätten. (25.07.2024/alc/a/a)
Der Risikoaufschlag zu dt. Bunds habe sich wieder auf 71 Basispunkte erhöht. Bei den Anlegern komme es nicht wirklich gut an, dass die Linkspartei La France insoumise (deutsch: unbeugsames Frankreich) einen Gesetzentwurf eingebracht habe, um die Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre wieder rückgängig zu machen. Renditen europäischer Staatsanleihen seien gestern in diesem Umfeld länderübergreifend gestiegen. Der Zins für zehnjährige OATs habe auf Jahressicht sogar 20 Basis-punkte angezogen, während spanische und italienische Papiere satte 18 resp. 26 Basispunkte an Renditerückgängen hätten verzeichnen können. Der Bondmarkt erhebe den warnenden Zeigefinger.
Themenwechsel Regulatorik: Die EZB-Bankenaufsicht rufe die Geldhäuser zu Stellungnahmen zu ihrem Entwurf eines neuen Leitfadens zur Unternehmensführung und Risikokultur auf. Die Konsultationen würden bis zum 16. Oktober laufen. Vize-Chef der Bankenaufsicht Elderson habe explizit darauf hingewiesen, dass in immer noch 17% der Banken im Management kein Mitglied sitze, welches Erfahrung von mehr als fünf Jahren im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie aufweisen könne.
Neben französischen Stimmungsumfragen zu Industrievertrauen und Produktionsaussichten stünden in Europa vor allem Zahlen des ifo-Instituts für Deutschland im Fokus. Von großen Bewegungen bei der Geschäftsbeurteilung und dem Geschäftsklima sei derzeit nicht auszugehen, jedoch dürften die Erwartungen leicht absinken. Erstmals würden heute Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA für Q2/24 veröffentlicht - nach Empfinden der Analysten dürfte das zweite Quartal stärker ausgefallen sein als das Erste, wobei sie aufgrund der neuesten Daten ihre Einschätzung leicht nach oben adjustiert hätten. (25.07.2024/alc/a/a)


