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Fortschritte am Arbeitsmarkt lassen Inflation kalt
31.08.16 10:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Seit Mitte 2013 zeichnet sich am europäischen Arbeitsmarkt ein Abwärtstrend ab, der die Arbeitslosenquote im gemeinsamen Währungsraum sukzessive bis fast auf die 10%-Marke zurückführte, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Ein spürbarer Aufwärtsimpuls für die Inflation - die auch hartnäckig der lockeren Geldpolitik der EZB die kalte Schulter zeige - sei von dieser Entwicklung aber bislang ausgeblieben: Die Preisentwicklung werde in der Eurozone auch im August mit einer Teuerung von 0,2% gg. Vj. nicht nennenswert oberhalb der Stagnation gelegen haben.
Am Arbeitsmarkt sollten indes weitere Fortschritte der nationalen Arbeitsmarktsituationen im Juli die europäische Quote in der Summe auf 10,0% gedrückt haben, wozu auch der sehr robuste deutsche Arbeitsmarkt beigetragen haben werde. Dieser dürfte im August den vierten Monat in Folge eine Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Niveau seit der Wiedervereinigung (6,1%) ausweisen.
Die Analysten würden zudem erwarten, dass die Zahl der Arbeitslosen nochmals um rund 5.000 nachgegeben habe - wobei aber zu beachten bleibe, dass Flüchtlinge in Arbeitsmarktmaßnahmen nicht als arbeitslose Personen erfasst würden. Perspektivisch seien demnach weiteren Arbeitsmarktverbesserungen in Deutschland Grenzen gesetzt; zum Jahresende sollte die Arbeitslosenquote wieder leicht auf 6,2% anziehen. (31.08.2016/alc/a/a)
Ein spürbarer Aufwärtsimpuls für die Inflation - die auch hartnäckig der lockeren Geldpolitik der EZB die kalte Schulter zeige - sei von dieser Entwicklung aber bislang ausgeblieben: Die Preisentwicklung werde in der Eurozone auch im August mit einer Teuerung von 0,2% gg. Vj. nicht nennenswert oberhalb der Stagnation gelegen haben.
Am Arbeitsmarkt sollten indes weitere Fortschritte der nationalen Arbeitsmarktsituationen im Juli die europäische Quote in der Summe auf 10,0% gedrückt haben, wozu auch der sehr robuste deutsche Arbeitsmarkt beigetragen haben werde. Dieser dürfte im August den vierten Monat in Folge eine Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Niveau seit der Wiedervereinigung (6,1%) ausweisen.
Die Analysten würden zudem erwarten, dass die Zahl der Arbeitslosen nochmals um rund 5.000 nachgegeben habe - wobei aber zu beachten bleibe, dass Flüchtlinge in Arbeitsmarktmaßnahmen nicht als arbeitslose Personen erfasst würden. Perspektivisch seien demnach weiteren Arbeitsmarktverbesserungen in Deutschland Grenzen gesetzt; zum Jahresende sollte die Arbeitslosenquote wieder leicht auf 6,2% anziehen. (31.08.2016/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


