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Flucht in sichere Häfen nach Jackson Hole könnte Rationalität überlagern
25.08.22 14:46
BNY Mellon IM
Frankfurt am Main (www.anleihencheck.de) - In den USA und vielen Industrieländern ist der Inflationsdruck nach wie vor hoch, auch durch die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt, so die Experten von BNY Mellon Investment Management.
Hinzu komme, dass Notenbanken weltweit ihre Anleihekaufprogramme beenden würden und die Wachstumsaussichten in China immer noch unsicher seien. Alles Faktoren, die sich ehemals unterstützend für Schwellenländer ausgewirkt hätten, sich jetzt jedoch ins Gegenteil verkehren würden, sage Thilo Wolf, Deutschlandchef von BNY Mellon Investment Management.
Sollte die FED nach ihrer Sitzung in Jackson Hole weiterhin einen straffen Kurs verfolgen, dürfte sich das negativ auf die Schwellenmärkte auswirken, insbesondere auf diejenigen mit niedrigem Rating sowie Frontier-Märkte.
Allein aufgrund der herrschenden Unsicherheit bezüglich der weltweiten Wirtschaftslage seien die Börsen in den USA und in den übrigen westlichen Industrieländern volatiler geworden, was die Entscheidungsfindung für Anleger schwierig mache. Höhere Renditen wären aus Investorensicht daher angemessen. Kurzfristig sei jedoch auch der gegenteilige Effekt bei hochwertigen Staatsanleihen möglich, wenn Angst und der Fluchtreflex in sichere Häfen rationales Handeln überlagern würden. Bei Schwellenländeranleihen sei dies jedoch nicht der Fall.
Die Experten seien der Ansicht, dass die besseren Chancen bei Schwellenländer-Staatsanleihen in Lokalwährungen zu finden seien, da die Regierungen dort viel früher auf den inländischen Inflationsdruck reagiert hätten. Die Experten würden jedoch vorsichtig bleiben, was die künftige Volatilität der Wechselkurse angehe. (25.08.2022/alc/a/a)
Hinzu komme, dass Notenbanken weltweit ihre Anleihekaufprogramme beenden würden und die Wachstumsaussichten in China immer noch unsicher seien. Alles Faktoren, die sich ehemals unterstützend für Schwellenländer ausgewirkt hätten, sich jetzt jedoch ins Gegenteil verkehren würden, sage Thilo Wolf, Deutschlandchef von BNY Mellon Investment Management.
Allein aufgrund der herrschenden Unsicherheit bezüglich der weltweiten Wirtschaftslage seien die Börsen in den USA und in den übrigen westlichen Industrieländern volatiler geworden, was die Entscheidungsfindung für Anleger schwierig mache. Höhere Renditen wären aus Investorensicht daher angemessen. Kurzfristig sei jedoch auch der gegenteilige Effekt bei hochwertigen Staatsanleihen möglich, wenn Angst und der Fluchtreflex in sichere Häfen rationales Handeln überlagern würden. Bei Schwellenländeranleihen sei dies jedoch nicht der Fall.
Die Experten seien der Ansicht, dass die besseren Chancen bei Schwellenländer-Staatsanleihen in Lokalwährungen zu finden seien, da die Regierungen dort viel früher auf den inländischen Inflationsdruck reagiert hätten. Die Experten würden jedoch vorsichtig bleiben, was die künftige Volatilität der Wechselkurse angehe. (25.08.2022/alc/a/a)


