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Finanzmärkte von Diskussionen um die Banken dominiert
28.03.23 10:00
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Auch in der vergangenen Börsenwoche dominierten die Diskussionen um die Banken die Finanzmärkte, so die Analysten der DekaBank.
Das Problem seien weniger faule Kredite in den Bankbüchern, sondern vielmehr die Wertminderungen bei Vermögensgütern in Verbindung mit höheren Refinanzierungskosten der Banken. Sowohl in den USA als auch in der Schweiz hätten Aufsicht und Notenbanken die akuten Themen schnell angepackt. Die Auffanglösung für die Credit Suisse sei von den Märkten zunächst mit Skepsis aufgenommen worden, da auch bestimmte Anleihegläubiger Verluste hätten einstecken müssen. Danach hätten sich die Marktteilnehmer allerdings auf die Unterschiede zwischen der Regulierung in der Schweiz und im Europäischen Währungsraum besonnen. Die anfängliche Erholung an den Aktienmärkten sei jedoch im Verlauf der Woche wieder zum Erliegen gekommen. Zum einen schien bei den US-Regionalbanken das Vertrauen noch nicht ausreichend wiederhergestellt, so die Analysten der DekaBank. Zudem hätten die Notenbanken deutlich gemacht, dass die jüngsten Friktionen nicht zu einer Umkehrung des geldpolitischen Straffungskurses führen würden.
Wie die Europäische Zentralbank habe auch die US-Notenbank ihre Zinserhöhungen fortgesetzt. Die Marktteilnehmer würden keine umfassende Bankenkrise, sondern eher gewisse Einschränkungen bei der Kreditvergabe und damit verbundene konjunkturelle Bremseffekte erwarten. Inflationsbekämpfung sei schlichtweg nicht zum Nulltarif zu haben. Eine mögliche weitere konjunkturelle Verlangsamung gefalle den Aktienmärkten nicht. Allerdings sei dies durchaus gängige geldpolitische Logik: Schwierigere Kreditbedingungen und eine gedämpfte Konjunktur würden nämlich mittelfristig wieder zu geringeren Inflationsraten führen.
Im volkswirtschaftlichen Datenkalender stünden in dieser Woche Inflationszahlen und Stimmungsindikatoren aus Deutschland und Euroland im Fokus. (Ausgabe vom 27.03.2023) (28.03.2023/alc/a/a)
Das Problem seien weniger faule Kredite in den Bankbüchern, sondern vielmehr die Wertminderungen bei Vermögensgütern in Verbindung mit höheren Refinanzierungskosten der Banken. Sowohl in den USA als auch in der Schweiz hätten Aufsicht und Notenbanken die akuten Themen schnell angepackt. Die Auffanglösung für die Credit Suisse sei von den Märkten zunächst mit Skepsis aufgenommen worden, da auch bestimmte Anleihegläubiger Verluste hätten einstecken müssen. Danach hätten sich die Marktteilnehmer allerdings auf die Unterschiede zwischen der Regulierung in der Schweiz und im Europäischen Währungsraum besonnen. Die anfängliche Erholung an den Aktienmärkten sei jedoch im Verlauf der Woche wieder zum Erliegen gekommen. Zum einen schien bei den US-Regionalbanken das Vertrauen noch nicht ausreichend wiederhergestellt, so die Analysten der DekaBank. Zudem hätten die Notenbanken deutlich gemacht, dass die jüngsten Friktionen nicht zu einer Umkehrung des geldpolitischen Straffungskurses führen würden.
Wie die Europäische Zentralbank habe auch die US-Notenbank ihre Zinserhöhungen fortgesetzt. Die Marktteilnehmer würden keine umfassende Bankenkrise, sondern eher gewisse Einschränkungen bei der Kreditvergabe und damit verbundene konjunkturelle Bremseffekte erwarten. Inflationsbekämpfung sei schlichtweg nicht zum Nulltarif zu haben. Eine mögliche weitere konjunkturelle Verlangsamung gefalle den Aktienmärkten nicht. Allerdings sei dies durchaus gängige geldpolitische Logik: Schwierigere Kreditbedingungen und eine gedämpfte Konjunktur würden nämlich mittelfristig wieder zu geringeren Inflationsraten führen.
Im volkswirtschaftlichen Datenkalender stünden in dieser Woche Inflationszahlen und Stimmungsindikatoren aus Deutschland und Euroland im Fokus. (Ausgabe vom 27.03.2023) (28.03.2023/alc/a/a)


