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Fed und EZB im Fokus: Zinsentscheide prägen die Woche
28.01.25 09:45
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - So langsam läuft sich Donald Trump in seinem neuen Amt warm, und die Märkte gehen zur neuen Tagesordnung über, so die Analysten der DekaBank.
Weder an den Aktien- noch an den Anleihemärkten sei infolge der US-Wahlen bzw. der Amtsübernahme durch Trump eine grundlegende Richtungsänderung zu beobachten gewesen. Sehr wohl habe es aber stärkere Schwankungen aufgrund von Äußerungen aus der neuen Regierung gegeben. Auch an den Devisenmärkten seien beispielsweise bei den Währungen Mexikos und Kanadas gegenüber dem US-Dollar je nach Stand der Ankündigungen von US-Zöllen gegenüber diesen Ländern größere Bewegungen zu beobachten gewesen. Im Großen und Ganzen habe es jedoch bislang keine unerwarteten wirtschaftspolitischen Initiativen gegeben. Insofern seien die Finanzmärkte insgesamt auf die politischen Veränderungen in den USA gut vorbereitet gewesen.
Aus Sicht der Anleihemärkte dominiere in diesem Umfeld zunächst Erleichterung, dass mit Blick auf die Inflationsrisiken die schlimmsten Befürchtungen nicht eingetreten seien. Den gegenwärtig am Markt eingepreisten geldpolitischen Pfad der US-Notenbank Fed mit nur einer weiteren Zinssenkung bis Juni halten die Analysten der DekaBank trotzdem für realistisch.
Zur Tagesordnung der Finanzmärkte gehöre auch wieder ein gut gefüllter Datenkalender in dieser Woche. Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland sei schlecht, daran habe auch der geringfügige Anstieg des ifo-Geschäftsklimas im Januar, wie am heutigen Montag veröffentlicht, nichts Grundlegendes geändert. Die Fed und die EZB würden in dieser Woche viel Beachtung bei ihren ersten Zinsentscheiden nach dem Regierungswechsel in den USA finden. Dabei werde die Fed in den USA abwarten und die Zinsen unverändert lassen, während die EZB den Leitzins voraussichtlich erneut um 25 Basispunkte nach unten nehmen werde. Zudem würden einige bedeutende Unternehmen aus Europa und aus den USA ihre Quartalszahlen berichten, was im Fokus des Interesses stehen werde. (Ausgabe vom 27.01.2025) (28.01.2025/alc/a/a)
Weder an den Aktien- noch an den Anleihemärkten sei infolge der US-Wahlen bzw. der Amtsübernahme durch Trump eine grundlegende Richtungsänderung zu beobachten gewesen. Sehr wohl habe es aber stärkere Schwankungen aufgrund von Äußerungen aus der neuen Regierung gegeben. Auch an den Devisenmärkten seien beispielsweise bei den Währungen Mexikos und Kanadas gegenüber dem US-Dollar je nach Stand der Ankündigungen von US-Zöllen gegenüber diesen Ländern größere Bewegungen zu beobachten gewesen. Im Großen und Ganzen habe es jedoch bislang keine unerwarteten wirtschaftspolitischen Initiativen gegeben. Insofern seien die Finanzmärkte insgesamt auf die politischen Veränderungen in den USA gut vorbereitet gewesen.
Aus Sicht der Anleihemärkte dominiere in diesem Umfeld zunächst Erleichterung, dass mit Blick auf die Inflationsrisiken die schlimmsten Befürchtungen nicht eingetreten seien. Den gegenwärtig am Markt eingepreisten geldpolitischen Pfad der US-Notenbank Fed mit nur einer weiteren Zinssenkung bis Juni halten die Analysten der DekaBank trotzdem für realistisch.
Zur Tagesordnung der Finanzmärkte gehöre auch wieder ein gut gefüllter Datenkalender in dieser Woche. Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland sei schlecht, daran habe auch der geringfügige Anstieg des ifo-Geschäftsklimas im Januar, wie am heutigen Montag veröffentlicht, nichts Grundlegendes geändert. Die Fed und die EZB würden in dieser Woche viel Beachtung bei ihren ersten Zinsentscheiden nach dem Regierungswechsel in den USA finden. Dabei werde die Fed in den USA abwarten und die Zinsen unverändert lassen, während die EZB den Leitzins voraussichtlich erneut um 25 Basispunkte nach unten nehmen werde. Zudem würden einige bedeutende Unternehmen aus Europa und aus den USA ihre Quartalszahlen berichten, was im Fokus des Interesses stehen werde. (Ausgabe vom 27.01.2025) (28.01.2025/alc/a/a)


